Navalny-Film: Unterlagen der Schweizer Staatsanwaltschaft bestätigen, dass Navalny lügt | Anti-Spiegel

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08-02-21 08:32:00,

In dem Navalny-Film gab es ein Detail, das bisher für Fragezeichen gesorgt hat: Navalnys “Kronzeuge” Kolesnikow, auf dessen Informationen der Film beruht, und der in dem Film ausführlich zu Wort kommt. Nun kommt ausgerechnet von der Schweizer Staatsanwaltschaft die Information, dass Kolesnikow lügt.

Der Film von Navalny beruht im Grunde auf einer zehn Jahre alten Geschichte. Damals hat ein Geschäftsmann namens Kolesnikow in einem offenen Brief über den Bau, Putins Verbindungen damit und über Korruptionsgelder berichtet, mit denen “Putins Palast” angeblich finanziert wird. In seinem aktuellen Film berichtet Navalny also nichts Neues, es ist alles seit zehn Jahren bekannt und die deutschen Medien haben damals auch schon darüber berichtet.

Die große Frage war aber, wie die Geschichte nach dem offenen Brief von 2011 weitergegangen ist und da sind alle meine Recherchen ins Leere gelaufen. Der Grund ist, dass es dazu bisher nichts zu finden gab, obwohl die Sache nicht geheim ist. Man muss nur wissen, wo man nachfragen muss. Das gleiche Problem hatte offenbar auch das russische Fernsehen, denn am Sonntag hat der Moderator der russischen Sendung “Nachrichten der Woche” berichtet, dass auch dort niemand darauf eine Antwort wusste. Also hat sich das Fernsehen an die russische Staatsanwaltschaft gewandt und eine offizielle Anfrage gestellt.

Und siehe da: Der offene Brief hatte ein Nachspiel, aber ein anderes, als man erwartet hätte und eines, das den Medien entgangen ist. Da die Vorwürfe von Kolesnikow lauteten, Putin habe Konten mit Korruptionsgeldern im Ausland, unter anderem in der Schweiz, hat sich die Schweizer Bundesanwaltschaft eingeschaltet und alle Konten der von Kolesnikow genannten Personen eingefroren und Ermittlungen eingeleitet. Die Schweizer Staatsanwaltschaft hat aber nichts gefunden, keine Hinweise auf Korruption oder andere illegale Geschäfte und keine Spur von Putin in der Sache. Das Verfahren wurde eingestellt.

Die russische Staatsanwaltschaft hat die Schweizer Unterlagen für seine eigenen Ermittlungen in Fall erhalten und sie als Antwort auf die Anfrage des russischen Fernsehens herausgegeben. In dem Beitrag des russischen Fernsehens wird aus diesen Unterlagen zitiert und sie werden auch gezeigt. Da sie auf Deutsch sind, kann jeder sie in dem Beitrag des russischen Fernsehens sehen und im Original lesen. Daher habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Skandalfilm, in den Navalny wie eine Puppe eingebaut wurde, um hier labile Seelen zu verunsichern,

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