Dänischer Teilabschnitt von Nord Stream 2 soll bis Ende April fertig werden – Neue Propaganda im Spiegel | Anti-Spiegel

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09-02-21 07:19:00,

Das Rennen um die Fertigstellung von Nord Stream 2 geht auf die Zielgerade. Nachdem die Bauarbeiten in den Gewässern der deutschen Wirtschaftszone abgeschlossen sind, soll nun der Teil in dänischen Gewässern zu Ende gebaut werden.

Der Druck aus Washington und von Seiten der Transatlantiker auf Nord Stream 2 dürfte in den nächsten Wochen noch zunehmen. Die wollen die Pipeline verhindern, obwohl sie Deutschland nutzt. Aber die Zeit wird knapp, denn die russischen Spezialschiffe sind dabei, die finalen Arbeiten durchzuführen. Der Spiegel in seiner Rolle als Propagandist

Ein Beispiel für diesen Druck, der auch aus subtiler Stimmungsmache besteht, war gestern im Spiegel zu finden. Unter der Überschrift “Kältewelle und stockende Lieferungen aus Russland – Deutschlands Gasspeicher leeren sich” hat der Spiegel den Eindruck erweckt, Russland liefere zu wenig Gas durch die Ukraine, dazu gleich mehr.

Wieder einmal entlarvt die Überschrift den Spiegel als plumpen Propagandisten, denn sie wurde nach der Veröffentlichung verändert. Man kann die ursprüngliche Überschrift von Spiegel-Artikeln in der Internetadresse der Artikel sehen. Zunächst lautete sie nämlich schlicht “Erdgas – Deutschlands Speicher nur noch zu 40 Prozent gefüllt.” Aber das war dem Spiegel offensichtlich zu sachlich, also musste in der Überschrift irgendwie Russland die Schuld gegeben werden.

Die Einleitung des Artikels gab die Richtung vor:

“Die deutschen Gasspeicher sind nur noch zu rund 40 Prozent gefüllt – ein für Anfang Februar auffällig niedriger Wert. Hauptgrund sind gedrosselte Lieferungen des Gazprom-Konzerns über die Ukraine.”

Das erweckt den Eindruck, Russland liefere zu wenig Gas und benutze den Gastransit durch die Ukraine als Druckmittel, wie es die Transatlantiker gerne behaupten. Auch der ganze Spiegel-Artikel suggeriert das.

Aber das ist gelogen, Russland liefert exakt die Mengen Gas durch die Ukraine, die vertraglich mit der Ukraine und der EU vereinbart wurden. Das allerdings erfährt der Spiegel-Leser erst nachdem im Artikel ausführlich Eindruck erweckt wurde, Russland sei an allem Schuld. Erst fast am Ende des Artikels kann man lesen:

“Das Bundeswirtschaftsministerium teilt mit, man habe »keine Anhaltspunkte dafür«, dass Liefervereinbarungen zwischen dem ukrainischen Gasnetzbetreiber und dem Lieferanten Gazprom nicht eingehalten würden. Vereinbart sind demnach insgesamt 40 Milliarden Kubikmeter im laufenden Jahr.”Neuigkeiten zum Bau von Nord Stream 2

Aber zurück zu Nord Stream 2. Das russische Fernsehen hat über den Stand der Bauarbeiten und die Pläne der Betreiber zur Fertigstellung berichtet.

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