Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 28 oder 12.1 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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11-02-21 01:52:00,

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 12 von August 2020 wird das Thema „Fehlanreize im System – Die Rolle der Medien II“ (1) diskutiert. Hier der erste Teil der Zusammenfassung.

Hermann Ploppa

Erster Interviewpartner war Hermann Ploppa, der sich mit politischen Strukturen und Organisationen beschäftigt, speziell mit transatlantischen Hegemonialstrukturen. Er erklärte zu Beginn, warum er sich auf das Gebiet fokussiert hat, aus der Politik seit der Agenda 2010 und auf Grund der Tatsache, dass die vier wichtigsten Journalisten Deutschlands in einer Doktorarbeit als transatlantische Lobbyisten entlarvt worden waren. Außerdem spielten die Ergebnisse seiner Forschung über die verschiedenen Organisationen eine wichtige Rolle.

Dr. Füllmich erklärte zusammenfassend die Einleitung mit der Ansicht, dass es ein Netzwerk gebe, welches versuche die Interessen der Reichen und Superreichen in Deutschland (und der Welt) durchzusetzen. Er fragte dann, wie einem Normalbürger „verkauft“ würde, dass die Vertretung der Interessen der Superreichen für ihn von Vorteil wäre.

Ploppa antwortete, dass es mit den üblichen Schlagwörtern wie „Demokratie“, „effizient“, „bürgernah“, „unbürokratisch“, „Bürger werden schneller und effizienter bedient“, usw. sehr effizient passiere. Auch wenn man eigentlich das Gegenteil deutlich erkennen könne, wie man am Beispiel der Bahn sähe. Dort hätten vier Bahnchefs, die vorher in der Autoindustrie maßgebliche Positionen innehatten, das Bahnnetz systematisch zerstört. Es würde eine schleichende Enteignung des Staates stattfinden, ein gigantischer Diebstahl. Und, so Ploppas Aussage, es begann in großen Dimensionen nach der deutschen Wiedervereinigung.

Dann erklärte er, dass das Umlageprinzip der Rente im Prinzip nach der Wiedervereinigung zerstört werden sollte. Während der Staat Vermögen verlor, hätten sich bestimmte Bereiche der Gesellschaft enorm bereichert. Ploppa rechnete mit einem „Abzug“ von 500 Milliarden Euro an Volksvermögen der ehemaligen DDR, die in die Taschen bestimmter Kreise geflossen war.

Da dies ohne größere Probleme realisiert worden war, so Ploppa, hätte man sich wohl überlegt, auch in Westdeutschland ein ähnliches Projekt zu starten. Bundeskanzler Schröder hätte das Steuerfluchtmodell „Stiftung“ unterstützt, was dieses, der Solidargemeinschaft gestohlene Geld, auf feudalistische Art einsetze. Er hob dann „die Krake Bertelsmann“ als dominierendes Beispiel hervor.

Wenn z.B. hier in Marburg das Krankenhaus privatisiert wurde, dann hat das die Bertelsmann Stiftung gemacht,

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