Ein Jahr Berner Regime – Inside Paradeplatz

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11-02-21 11:58:00,

Wir schauen nun zurück auf ein Jahr Pandemie und stellen fest, dass unsere Regierung hilflos agiert und keine Pläne in der Schublade hat, um unsere KMU zu retten.

Während des ganzen letzten Sommer durften wir immer wieder lesen, dass eine zweite Welle kommt, aber die Regierung hat die Zeit ungenutzt verstreichen lassen und keinerlei Notfallpläne für die Betriebe erarbeitet. 

Machen wir uns nichts vor, auf unsere Regierung ist kein Verlass, es fehlt an allen Ecken an Fachkompetenz. Wie soll ein Verwaltungs-Angestellter in Bern wissen, was die Nöte eines KMUs sind?

Die Härtefall-Entschädigungen sind für normale Kleinbetriebe viel zu kompliziert und ohne professionelle Hilfe nicht zu schaffen. Die Bearbeitung der Gesuche dauert ebenfalls Monate. Bis die Hilfe kommt, dürfte es für viele zu spät sein.

Auf Hilferufe aus der Wirtschaft wird nicht reagiert, man lässt die Kleinen im Regen stehen. Ein Ende des Lockdowns ist ebenfalls nicht in Sicht, viel mehr überschlagen sich Forderungen nach noch krasseren Massnahmen. 

Um die Exportwirtschaft und die Tourismusbranche zu stützen (subventionieren), hat die SNB ihre Bilanz auf 1 Billion aufgebläht. Die übrigen 2/3 der Wirtschaft durfte dies mit erhöhten Importpreisen bezahlen.

Und was hat die Übung gebracht? Die Tourismusbranche ist nun trotzdem am Ende. Die SNB konnte also 1’000 Milliarden in die Hand nehmen für 1/3 der Wirtschaft, für die restlichen 65%, die jetzt vor dem Abgrund stehen, gibt es leider weder einen Plan noch die entsprechenden Mittel.

Nur zur Erinnerung: Von 4,5 Millionen Arbeitnehmern arbeiten 3 Millionen im einem KMU. Zwei Millionen arbeiten sogar in Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern. KMU sind somit die Säule unserer Wirtschaft.

Was soll nun ein KMU tun, das von den Schliessbefehlen betroffen ist? Bislang hatten die Firmen die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Massnahmen. Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Kleine Unternehmen sind angehalten, Pläne zu schmieden für den Worst Case. Auch ein möglicher Konkurs sollte jeder Betroffene zumindest in Betracht ziehen und sich entsprechend vorbereiten.

Die Konkursämter sind nicht zimperlich, wenn es um Strafanzeigen geht. Denn wer den Konkurs verschleppt oder die Buchhaltung nicht geführt hat, kann mit einer Strafanzeige des Konkursamtes rechnen. 

Ein Konkurs muss also gut vorbereitet sein, damit man nicht noch strafrechtlich verfolgt wird, wenn man schon seine Existenz verliert. Die meisten Besitzer eines KMU haben aber keine Ahnung,

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