Die Impf-Rambos | Von Walter van Rossum | KenFM.de

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13-02-21 02:16:00,

Harald Lesch und andere TV-Wissenschaftler leugnen die Gefahr durch Corona-Impfungen und reden bereits aufgetretene schwere Nebenwirkungen klein.

Ein Standpunkt von Walter van Rossum.

Normalerweise nimmt die Entwicklung eines Impfstoffs, die Erprobung seiner Wirkung und Prüfung seiner Unbedenklichkeit hinsichtlich der Nebenwirkungen bis zu 15 Jahre in Anspruch, räumt der nette Impfonkel ein. Doch er kennt auch die Gründe für dieses langatmige Prozedere: „Es vergeht viel Zeit mit Warten, Warten auf die Auswertung der Daten, auf Geld, auf behördliche Genehmigung.“ Doch „gute Vorbereitung und verzahntes Arbeiten“ könnten das alles enorm beschleunigen. Auf einer Grafik folgen jetzt die einzelnen Entwicklungsschritte nicht mehr nacheinander, sondern wie von Wunderhand stapeln sich die Etappen — und auf der Zeitachse verkürzt sich alles auf ein im Nu.

Leider versäumt der Naturerklärer zu erläutern, wie das denn möglich sei. Bekanntlich gibt es bei Impfungen oft erst Spätfolgen, auf die zahlreiche etwas skrupulösere Kollegen dutzendfach hingewiesen haben. Selbstverständlich müssten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausgetestet werden so wie die Verträglichkeiten mit bestehenden Vorerkrankungen. Wie man eine üblicherweise auf ein bis zwei Jahre angesetzte Erprobung bei Tieren auf ein paar Stündchen verkürzt, erfahren wir ebenso wenig wie etwas darüber, wie die „Teleskopierung“ der klinischen Phasen wohl funktionieren mag.

Was Lesch weiß, aber verschweigt: Die heute Geimpften werden zu den Versuchskaninchen der Hersteller. Allerdings ohne Vergleichsgruppe.

Um es etwas „teleskopiert“ zu sagen: Lesch hat keine Ahnung. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kennt niemand die Rohdaten der Studien, die die Pharmafirmen durchgeführt haben. Vage bekannt ist das außerordentlich schlichte Studiendesign, und bekannt sind die formidablen Zeugnisse, die die Hersteller sich selbst ausstellen. In Wahrheit weiß man bis heute noch nicht einmal, ob die Impfungen nur vor starken Symptomen schützen oder auch vor Ansteckung. Das RKI musste kürzlich zugeben, dass man bei einem Präparat noch nicht einmal weiß, ob es bei über 75-Jährigen überhaupt wirkt — jedenfalls erlaubten die vorliegenden Daten kein Urteil darüber (2).

Doch kein Problem für den TV-Prediger Harald Lesch. Denn es gab ja schon 2002/03 SARS1 — das Vorgängermodell. Und es ist wahr, man hatte seit 17 Jahren nach einem wirksamen Corona-Impfstoff gesucht — allerdings vergeblich. Lesch macht daraus: Dank dieser Arbeiten hatte man einen Impfstoff-Kandidaten schnell gefunden, und man konnte direkt mit vorklinischen Studien beginnen und bereits vor der Zulassung mit der Produktion beginnen.

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