Christoph Kollmannsperger oder die Wahrheit über Christóbal Colón

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16-02-21 10:28:00,

Im Anschluss an mehrere Artikel über Deep State und die Machenschaften der Geheimdienste weist unser Münchner Autor Dr. Hans Bleibinhaus darauf hin, dass das, was heute und in den letzten Jahrzehnten seit Gründung der Gestapo, der Stasi und des CIA geschehen ist, lauter alte Hüte sind. Dies sei schon zu Zeiten von Christoph Kolumbus alias Christóbal Colón alias Christoph Kollmannsperger aus Regensburg so gewesen, meint unser Fachmann in einer eigens dem Faschingsdienstag gewidmeten Betrachtung. Unser Autor muss es wissen, denn er kommt auch aus Regensburg und auch wichtige Fakten des Beitrags stimmen. Der 7. Mai 1486 war tatsächlich ein Samstag und es war Vollmond und der in der Geschichte erwähnte Stadtkämmerer und Vater der Columbus-Geliebten Maria Magdalena war tatsächlich Ratsvorsitzender. So viel vorweg zur Einleitung in den Bericht über Deep State im 15. Jahrhundert. Albrecht Müller.

Christoph Kollmannsperger oder die Wahrheit über Christóbal Colón

Vorgeschichte

Christoph Kollmannsperger wurde 1451 in Regensburg als Sohn eines Donaufischers geboren. Schon als Kind half er seinem Vater, die Karpfen, Brachsen, Barben und Nerflinge aus dem Netz zu klauben, die kleineren Fische in einen Eimer zu tun, um damit ins Haus zur Mutter zu laufen. Die sie noch einmal sortierte, um die einen zu braten und die anderen mit Zwiebeln und altem Brot zur Suppe zu verkochen. Als er größer wurde und schon gut schwimmen konnte, durfte er mit dem Kahn hinausfahren, beim Netzflicken helfen und mit der Mutter auf den Fischmarkt unterhalb des Haidplatzes gehen. Christoph wuchs heran und alles war darauf angelegt, dass er einmal in die Fußstapfen des Vaters trete.

Als 16-Jähriger begleitete er seinen Vater ins Rathaus, wo beim Kämmerer die jährliche Abgabe für die Erlaubnis zum Fischen in der Donau zu leisten war. Es war wohl ein Zufall, dass er bei dieser Gelegenheit das Töchterlein des Kämmerers antraf, der zu dieser Zeit anstatt eines Bürgermeisters an der Spitze des Regensburger Rates stand. Ihr Anblick ließ ihn nicht los und Christoph trachtete danach, sie wiederzusehen.

Am 7. Mai 1468 war es soweit. Christoph schwärmte von der Schönheit einer Vollmondnacht auf der Donau und Maria Magdalena, die Tochter des Kämmerers schmolz dahin. Es war Samstagnachts, als er still und heimlich den Fischerkahn losmachte und zu einer ruhigen Stelle zwischen zwei Donauinseln dirigierte. Die jungen Leute vergaßen so sehr alles um sich herum,

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