Dokumentarfilm auf Arte über Bellingcat entpuppt sich als sehr plumpe Propaganda | Anti-Spiegel

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19-02-21 01:33:00,

Auf Arte ist eine Dokumentation über Bellingcat erschienen, die so viele Unwahrheiten und offene Lügen enthält, das es kaum möglich ist, sie alle in einem Artikel zu erwähnen. Ich versuche es trotzdem.

Arte hat die Doku “Bellingcat – Truth in a Post-Truth World” (auf Deutsch “Bellingcat – Die Wahrheit in einer postfaktischen Welt”) ausgestrahlt, die sogar einen Emmy gewonnen hat. Arte betätigt sich immer wieder als Propaganda-Sender, der auch vor sehr plumpen Lügen nicht zurückschreckt, wie ich an verschiedenen Ausgaben der Sendung “Mit offenen Karten” gezeigt habe, die eigentlich “Mit gezinkten Karten” heißen müsste. Beispiele dafür finden Sie hier, hier und hier.

Die Doku über Bellingcat war dafür ein besonders deutliches Beispiel. In der Doku werden einige der Bellingcat-Mitarbeiter gezeigt und sie werden alle sehr sympathisch gezeigt, oft mit Familie und Kindern, es wird auf emotionaler Ebene Sympathie für diese “Kämpfer für die Wahrheit” geweckt. In der Doku wird mehrmals explizit behauptet, es seien alles freiwillige Enthusiasten, die für Bellingcat arbeiten, die in ihrer Freizeit recherchieren und für die Wahrheit kämpfen. Dabei hat Bellingcat jährlich ein Millionenbudget zur Verfügung und bezahlt seine Leute. Das aber hört man bestenfalls zwischen den Zeilen, wenn Bellingcat-Gründer Higgins einmal davon spricht, dass er die Leute eingestellt hat.

Außerdem geht die Doku einige der Fälle durch, die Bellingcat angeblich aufgedeckt oder ermittelt haben will. Vor allem geht es dabei um MH17, Angriffe in Syrien und die Skripals. Garniert wird das ganze mit Kommentaren von vorgeblich unabhängigen Experten, die erzählen, wie gut Bellingcat arbeitet und wie wichtig deren Arbeit ist.

Dabei wird gelogen, dass sich die Balken biegen, wie ich nun aufzeigen werde. Lügen über die Finanzierung

Es beginnt damit, dass Claire Wardle Bellingcat ausführlich lobt, sie kommt in dem Film immer wieder zu Wort. Wardle ist Mitgründerin der NGO First Draft News. Die NGO wurde auf Veranlassung von Google gegründet und wird unter anderem von der Open Society Foundation von George Soros finanziert. Wardle erzählt den Zuschauern unter anderem, dass Bellingcat den “Mächtigen auf die Finger schauen” wolle und dass dort unabhängige Experten arbeiten.

Danach erfährt der Zuschauer, dass Bellingcat “keine Unterstützung durch irgendwelche Institutionen” erhält. Das ist die erste große Lüge. Ich habe gerade in einem ausführlichen Artikel die Finanzierung von Belligcat analysiert und dabei ausschließlich die Unterstützer genannt,

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