Das Unterdrückungssymbol

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20-02-21 11:32:00,

„Du bist gefährlich.“ „Ich bin gefährlich.“ „Es herrscht eine permanente Bedrohung.“ „Wenn wir uns allen nicht umfänglich das freie Atmen verbieten, wird der Nächste sterben.“ Diese gewichtigen Botschaften, die ständige Befangenheit transportieren, Angst von Menschen voreinander, Gewissensbisse oder gar Schuldgefühle, stecken allesamt in dem Symbolgehalt sogenannter Alltagsmasken — ein in der alten Normalität noch in sich widersprüchlicher Begriff.

Und während die permanente Verbreitung einer derartigen gesellschaftlichen Atmosphäre im Falle einer allgemeinen und starken Bedrohungslage legitim sein könnte, stellt sie angesichts der offensichtlich anhaltenden statistischen Irreführungen beziehungsweise Übertreibungen in Bezug auf Covid-19 (1, 2, 3) aus meiner Sicht als Psychologin eine massive, unmenschliche Suggestion dar. Vereinfacht ausgedrückt: Gehirnwäsche.

Beruflich und persönlich mit ethischen Ausbildungsgrundsätzen identifiziert — ich darf übersteigerte Angst therapieren, nicht aber suggerieren.

Ich darf eine nachweislich verzerrte Realitätswahrnehmung nicht noch festigen — geriet ich durch die Maskenverordnung in verschiedenen Lebensbereichen in einen untragbaren Gewissenskonflikt. So wollte ich nicht mit Menschen umgehen und auch mit mir nicht umgehen lassen. Aber selbst ein Attest zur Befreiung von der Maske verdeckt mit sekundären körperlichen Gründen doch nur die eigentlich ausschlaggebenden ethischen und hält die Problematik so letztlich aufrecht, fand ich.

Schließlich wurde klar: Ich lasse mich durch das Tragen von Masken nicht mehr zum staatlichen Propagandaschild machen. Auch lasse ich nicht weiterhin Tag für Tag und womöglich Jahr für Jahr durch das ständige Ausgesetztsein gegenüber staatlich verpflichteten Propagandaträgern eine Gehirnwäsche über mich ergehen. Beides ist für mich mit der Menschenwürde unvereinbar.

Konsequent kündigte ich meine Stelle in einer Klinik und verließ nach Durchschreiten der unteren Gerichtsinstanzen im Herbst vorerst Deutschland. Rund zwei Monate verbrachte ich auf einer Winter-Ziegenalpe in den Schweizer Bergen und reichte dann einen mit Anhängen 600-seitigen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht gegen einzelne Normen der bayerischen Maskenverordnung ein (4). Zumindest das für alle Menschen Notwendigste der Existenz — der Einkauf von Lebensmitteln, erst recht auf Märkten unter freiem Himmel — sollte sich wieder ohne multiple Grundrechtsverletzungen bestreiten lassen, zum Beispiel ohne Verletzung der gesetzlich garantierten Gewissensfreiheit, der Menschenwürde, der körperlichen und psychischen Unversehrtheit sowie der allgemeinen Handlungsfreiheit.

Der umfangreiche Eilantrag enthielt sowohl die Darlegung der irreführenden Covid-19-Fallzahlen und damit auch derartiger Inzidenz-Statistiken des Robert-Koch-Instituts (5), die keinerlei Grundlage für derartige Verordnungen darstellen, als auch Belege für ernsthafte psychische, physische und soziale Belastungsfaktoren, Beschwerden und sogar bereits durch die Maskenpflicht in der Bevölkerung eingetretene Schäden (zum Beispiel 6,

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