Anderweltonline.com: Jetzt ist es amtlich: Russlands Regierung soll gestürzt werden

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21-02-21 10:16:00,

Von Peter Haisenko 

Der 44-jährige Österreicher Gabriel Felbermayr ist ein mit Lorbeeren überhäufter Tausendsassa und seit dem 1. März 2019 Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Jetzt hat er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk das „große Ziel“ des Wertewestens beschrieben: Den „Regimewandel“ in Russland, also den Sturz der demokratisch gewählten Regierung.

Felbermayr fordert unumwunden, die Sanktionen gegen Russland auszuweiten mit noch härteren Maßnahmen auf anderen Gebieten gegen das Land. Er begründet das so: “Die Ziele, die wir gegenüber Russland haben, sind ja sehr große. Wir wollen ja nicht weniger als einen Regimewandel in Russland, das ist sehr schwer zu erreichen mit wirtschaftlichem Druck.”

Unumwunden formuliert er, dass Russland „in die Knie gezwungen“ werden soll: “Wenn man Russland wirklich wirtschaftlich in die Knie zwingen will, dann bräuchte man dazu eine große Koalition von Ländern, da kann Europa allein nicht so viel ausrichten, wie notwendig wäre. Da bräuchte es zumindest auch China an Bord und am besten noch Indien und weitere Handelspartner Russlands. Dass in der Vergangenheit die Sanktionen so schlecht gewirkt haben, hat ja damit zu tun, dass sie unterlaufen werden von anderen Ländern, das ist ein Kernproblem.” Welchen Geschmack bekommt da Merkels Anbiederung an die Führung in Peking?

Parallelen an den Ersten Weltkrieg drängen sich auf

Diese Offenbarung Felbermayrs sollte nicht verwundern. Seit Jahren weise ich darauf hin, dass alle Sanktionen immer zum Ziel haben, eine verhasste Regierung zu stürzen. Dass sie gerade jetzt kommt, hängt mit dem Sturz von Präsident Trump zusammen, dem der gesamte Wertewesten applaudiert hat. Der Neue im Amt, Biden, handelt ja bereits gänzlich ungeniert. Er kündigt „hartes Vorgehen“ gegen Russland an und verlegt Bomber an die russischen Grenzen. Die EU selbst, mit Merkel voran, treibt die Provokationen gegen Russland auf die Spitze, nicht nur im Umgang mit Nawalny und dessen Phantasievideo. (siehe hier. www.youtube.com/watch) Merkel selbst bricht in der EU alle Widerstände gegen die Fortführung aller Sanktionen gegen Russland seit Beginn derselben vor sieben Jahren. Wer die (wahre) Geschichte kennt, fühlt sich in fataler Weise erinnert an die Monate vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Oder an die US-Sanktionen gegen Japan, die Tokio zum Krieg gegen die USA gezwungen haben.

Der Verfechter des Globalismus, Felbermayr, weist darauf hin, dass die bisherigen Sanktionen gegen Russland nicht zielführend waren, sondern vielmehr speziell Deutschland schwere wirtschaftliche Schäden zugefügt haben.

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