Propaganda nach Lehrbuch: Mit welchen Mitteln der Spiegel brutale Polizeigewalt in Spanien verharmlost | Anti-Spiegel

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21-02-21 05:25:00,

In Spanien finden seit einigen Tagen heftige Proteste statt, die Polizei geht mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vor. An diesem Beispiel kann man anschaulich aufzeigen, wie der Spiegel Polizeigewalt im Westen verharmlost.

Wir kennen die Spiegel-Berichte der letzten Jahre zur Genüge. Wann immer es Proteste in Hongkong, Moskau oder Minsk gab, hat der Spiegel regelrecht aufgeheult und von Polizeigewalt fabuliert, auch wenn es gar keine gegeben hat. Diese Formulierung gehört für den Spiegel zum Standard-Repertoire, wenn er über Länder berichtet, deren Regierungen ihm nicht gefallen. Messen mit zweierlei Maß

Wenn es hingegen um Länder geht, deren Regierungen der Spiegel ganz toll findet (also um Länder des “Wertewestens”), dann verschweigt er Polizeigewalt oder verharmlost sie. Das konnten wir vor einiger Zeit bei den Gelbwesten in Frankreich beobachten oder gerade erst in den USA, wo Polizeifahrzeuge sogar in Menschenmengen gefahren sind (das Video zu dem Bild finden Sie hier), ohne dass der Spiegel von Polizeigewalt sprechen würde. Er hat nicht einmal darüber berichtet.

Man stelle sich einmal vor, es hätte solche Szenen in Moskau oder Minsk gegeben, wie oft der Spiegel und andere “Qualitätsmedien” uns die Bilder gezeigt hätten. Wenn sie aber aus den USA kommen, dann braucht der deutsche Zuschauer oder Leser sie hingegen nicht zu sehen. Und im letzten Jahr gab es viele derartiger Vorfälle in den USA. Proteste in Spanien

Aktuell gibt es in Spanien heftige Proteste und massive Polizeigewalt. Hier soll es nicht um die Proteste selbst gehen, sondern darum, mit welchen Mitteln der Spiegel die Polizeigewalt verharmlost.

Zu den Protesten daher nur in Kürze. Der Grund ist die Frage der Unabhängigkeit von Katalonien, die damit verbundenen Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit in dem Land und die Tatsache, dass ein Rapper nun zu mehreren Monaten Haft verurteilt wurde, weil der spanischen Regierung seine Texte nicht gefallen. Rap ist keine Kunstform, die mir gefällt und viele Rap-Texte sind mehr als fragwürdig. Aber wenn im Westen Meinungsfreiheit herrscht, sollte man Künstler eigentlich nicht für ihre Texte einsperren. Ich habe vor einigen Tagen schon darüber berichtet und einen Bericht des russischen Fernsehens über die Lage in Spanien übersetzt.

Im Spiegel ist am Freitag ein Artikel darüber erschienen und ich musste mir die Augen reiben. Der Grund für die Verhaftung des Rappers waren seine Angriffe auf den König,

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