Analyse der Sterbezahlen: 2020 war ein normales Jahr – 2020 NEWS

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22-02-21 08:56:00,

Ein Beitrag von Tilo Gräser

Es hat im Jahr 2020 keine Übersterblichkeit in Folge von Covid-19 gegeben. Das zeigt eine Expertenanalyse der Sterbefallzahlen der Jahre 2016 bis 2020, deren Autor 2020News bekannt ist. Danach gab es im vergangenen Jahr sogar mehrere tausend Todesfälle weniger als erwartet. Ausgangspunkt dafür ist die potenzielle Sterberate für das letzte Jahr, ausgehend von den entsprechenden Zahlen der Jahre 2016 bis 2019.

In den regierungsnahen Medien wird verkündet, dass das vermeintliche Killervirus SARS-CoV-2 im Jahr 2020 zu einer sogenannten Übersterblichkeit geführt hat. Die entsprechenden Meldungen berufen sich dabei unter anderem auf die offiziellen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In diesen Chor der Panikmache stimmen auch Beiträge in Medien mit einen alternativen Anspruch ein, so zum Beispiel im Onlinemagazin Telepolis. Doch die gemeldeten absoluten Zahlen von knapp 41.000 Toten mehr im Vergleich zu Schnitt des Zeitraumes 2016 bis 2019 geben ein falsches Bild wieder, das nicht mit den Realitäten übereinstimmt.

Die Zahlen zeigen stattdessen, dass im Jahr 2020 trotz der ausgerufenen Corona-Pandemie weniger Menschen gestorben sind als zu erwarten war – wenn ihre Zahl ins Verhältnis zur Bevölkerungsentwicklung gesetzt wird. Altersbereinigt verstarben im vergangenen Jahr weniger Menschen als in den Jahren seit 2016, bis auf die Ausnahme 2019. Nach den entsprechend der Bevölkerungsentwicklung korrigierten Daten des Statistischen Bundesamtes gab es 2020 sogar eine Untersterblichkeit von 7.565 Sterbefällen. 

Damit zeigt sich in einem weiteren Bereich, dass die am 11. März 2020 ausgerufene Covid-19-Pandemie und die mit ihr begründeten, politisch beschlossenen massiven Beschränkungen der Gesellschaft ohne jegliche faktische Grundlage sind. Das gilt ebenso für die politische und mediale anhaltend verbreitete Angst- und Panikmache vor dem Virus SARS-CoV-2 und der von ihm laut Weltgesundheitsorganisation WHO ausgelösten Krankheit Covid-19 sowie in jüngster Zeit vor den mutmaßlichen Virusmutationen.

Absolute Zahlen führen in die Irre

Der 2020News-Redaktion liegt eine Expertenanalyse zu den am 29. Januar 2021 von Destatis veröffentlichten Zahlen sowie der entsprechenden Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu den Sterbefällen „im Zusammenhang mit Covid-19“ vor. Die Ergebnisse bestätigen, was der Statistiker Gerd Bosbach in einer Pressemitteilung bereits am 22. Januar 2021 erklärte: Bei den Daten des Statistischen Bundesamtes blieben wichtige Einflussgrößen unberücksichtigt. „Wie so oft ist der Blick auf die absoluten Zahlen aber unzureichend“, erklärte Bosbach, der unter anderem gemeinsam mit Jens Jürgen Korff das Buch „Lügen mit Zahlen“ veröffentlichte.

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