Die Not der Menschheit rührt nicht an unser Herz | KenFM.de

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23-02-21 01:43:00,

Die Not der Menschheit rührt nicht an unser Herz. Doch die Krankheit, die wir beim anderen nicht heilen, rafft uns selbst hinweg.

„Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht“ (Albert Schweitzer)

Ein Betrag von Rudolf Hänsel.

Noch kennt das allgemeine Bewusstsein der Einzelnen und der Völker keine Antwort auf die Kain-Frage aus der biblischen Urgeschichte: Soll ich meines Bruders Hüter sein (1)? Eine real existierende Epidemie aus Machtgier, Lüge und Brutalität rafft inzwischen weltweit Millionen von Menschen dahin wie die Pest des Mittelalters. Doch die verhängnisvollen Auswirkungen der mörderischen staatlichen „Schutzmaßnahmen“ gegen eine vermeintliche Corona-Pandemie berühren zwar unseren Lebensnerv, doch sie rütteln uns nicht auf, wir verharren in Lethargie.

Die Not der Menschheit rührt nicht an unser Herz

Töricht wie wir sind, wiegen wir uns weiter in Sicherheit, während die dunklen Wolken dieses Verbrechens gegen die Menschheit sich über unser aller Haupt bedrohlich zusammenziehen. Zwar sind wir uns halbwegs bewusst, dass wir am Rande eines Vulkans siedeln, doch wir geben uns der trügerischen Hoffnung hin, dass es zu keinem Ausbruch kommen werde. Die beruhigende Selbsttäuschung ist uns lieber als der Gedanke an die Gefahr. Wir wollen die Unlust vergessen und wünschen uns lieber Lust. Das Lustprinzip aber ist untauglich, das Leben des Menschen zu schützen, denn die Realität will erkannt und verstanden sein: wer zu ihr in Widerspruch gerät, wird entweder geschädigt oder vernichtet.

Tausendfaches Unrecht geschieht nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in unserer nächsten Nähe. Aber wir empören uns nicht, wir verteidigen nicht die Schwachen und helfen nicht dem Hilflosen. Die Not der Millionen Betroffenen rührt nicht an unser Herz. Indem wir nicht gegen die offensichtliche Tyrannei der Regierenden kämpfen, billigen wir sie. Wir haben die trügerische Hoffnung, sie werde uns verschonen. Doch in dem Augenblick, wo sie uns selbst in den Würgegriff nimmt, ist es gewöhnlich zu spät, sie einzudämmen. Die Krankheit, die wir beim anderen unterlassen haben zu heilen, rafft uns selbst hinweg.

Der „Urwaldarzt“ Albert Schweitzer gab uns eine Antwort

Immer wieder macht man die bittere Erfahrung, dass bei vielen Mitbürgern kein wirkliches Mitgefühl für die in Not geratenen und leidenden jüngeren und älteren Mitmenschen vorhanden ist – oder sich nicht zeigt,

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