Die Pandemie der Umverteilung

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23-02-21 08:16:00,

Monatelang informieren alle Mainstream-Medien permanent über den Nachweis viraler RNA beziehungsweise DNA mithilfe des PCR-Testes und das meist anschaulich bebildert durch Grafiken. Auf dieser Basis werden Geschäfte geschlossen, Menschen eingesperrt und der soziale Austausch wird gesetzlich auf ein Minimum eingeschränkt.

Das Leben reduziert sich auf die Wohnungen, ein Großteil der Arbeitstätigen in der westlichen Welt muss nun zu Hause ein Büro einrichten. Nach der Arbeit findet das Leben zunehmend an den Bildschirmen statt — Schwimmbäder, Sportstätten, Theater, Kinos, Museen, Bibliotheken, Restaurants, Bars sind geschlossen.

Universitäten, Schulen und Kindergärten werden zugesperrt, diejenigen, die noch arbeiten, müssen nun zusätzlich neben dem Beruf sich um ihre Kinder kümmern, vor allem um deren Bildung.

Wer noch reisen sowie Grundnahrungsmittel besorgen darf, muss Masken tragen. Inwiefern diese Maßnahmen gerechtfertigt sind und inwieweit diese die zunehmende Konzentration von Kapital in den Händen weniger begünstigen, untersucht dieser Essay.

Am 30. März 2020 verkündete der österreichische Bundeskanzler: „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“ (1), bevor er mit Zustimmung des Parlaments den ersten Lockdown in der Geschichte Österreichs beschloss. Im gleichen Jahr machte er 36 Milliarden Euro Schulden. Damit erhöhte er die zuvor rückläufige Staatsverschuldung von 70 Prozent auf circa 84 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP).

Der Europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt, welcher eine maximale Neuverschuldung unter 3 Prozent vom BIP vorschreibt, ist damit um beinahe das Fünffache gebrochen. Im Gegensatz dazu wurde die Arbeitslosigkeit verschleiert, indem kurzfristig staatliche Arbeitsplätze zur Virusverfolgung geschaffen wurden und die Privatfirmen Kurzarbeitergeld erhielten.

Nachdem sich Österreich innerhalb von zehn Monaten mittlerweile im dritten Lockdown befindet, darf die Frage erlaubt sein, was das Einsperren der Menschen und die Zwangsverordnung zum Stillstand des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens den Einwohnern bringt.

Die Evidenz zur Verminderung der Sterblichkeit ist nicht gegeben, sie ist jetzt eine Bringschuld der Regierung. Ein Blick auf die „European mortality monitoring activity“ belegt, dass die Übersterblichkeit in Österreich von November 2019 bis Ende Februar 2020 mit der Übersterblichkeit der selben Periode 2016/2017 vergleichbar ist. Ansonsten ist im gesamten Jahr 2020 keine Übersterblichkeit zu erkennen.

Die „Notmaßnahmenverordnung“ dient laut amtlicher Darstellung „zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 und zur Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung“ (2).

Rückblickend auf 2020 hat die Auslastung der Intensivstationen noch nicht einmal 60 Prozent erreicht (3). Der Hinweis auf die gefürchteten „Triagen“ diente demnach eher der Verängstigung,

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