„Das ist eine Tyrannei!“ – Schweizer Politiker ruft zum Corona-Ungehorsam auf

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25-02-21 08:50:00,

Der Schweizer SVP-Politiker und Chefredakteur des Wochenmagazins Die Weltwoche Roger Köppel hat die Gastronomen seines Landes in einem Videobeitrag dazu aufgerufen, ihre Lokale wieder zu öffnen – und zwar unabhängig davon, was die Regierung bis dahin beschlossen hat. „Ab 1. März ist fertig mit diesem Lockdown“, so Köppel. Es gebe keine Legitimation für eine Fortsetzung. In einem Interview sprach er über seine Beweggründe zu diesem Schritt.

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Roger Köppel 2018 (Wikipedia)

Roger Köppel wendete sich öffentlich an den Präsidenten von Gastrosuisse, Casimir Platzer mit den Worten:
„Herr Platzer, ich habe eine Anregung an Sie: Schreiben Sie all Ihren Mitgliedern im Verband, schreiben Sie allen Wirten, Wirtinnen, Gastrobetreibern, Restaurateuren, Gastrokünstlern, schreiben Sie einen Brief und sagen Sie Ihnen: 1

Ab dem ersten März 2021 öffnet Ihr alle Eure Restaurants – unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen – egal, was der Bundesrat bis dann entschieden hat. Ab ersten März ist fertig mit diesem Lockdown! Es gibt keine Legitimation! Keine Regierung hat das Recht, gesunden Betrieben und Unternehmen das Leben und das Wirtschaften zu verbieten! Das gibt`s nicht! Das haben sie noch nicht mal im Zweiten Weltkrieg gemacht!” 2

RT.de führte mit Roger Köppel ein Interview und befragte ihn nach seinen Motiven. Das Interview folgt hier in transkribierter Fassung:

„Was hat Sie dazu bewogen, die Corona-Maßnahmen öffentlich zu kritisieren und zum Ungehorsam aufzurufen?“

“Ja, das war der innere Leidensdruck. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Und wir leben jetzt in einer Art Corona-Diktatur. Das ist eine, ja, Tyrannei. Und die Regierung benimmt sich wie eine Tyrannei.
Und die Tyrannen haben ja früher auch immer die höchsten Werte und die großartigsten Ziele vorgeschoben, um den Leuten die Freiheitsrechte wegzunehmen. Und dieser innere Leidensdruck hat mich dazu bewogen, hier eine kreative Anregung zu machen, dass die Restaurantbetriebe in der Schweiz sich einfach nicht mehr an diese Vorgaben halten sollen.

Übrigens in den Vereinigten Staaten ist das in San Diego oder in anderen Gebieten auch schon passiert. Man muss hier auf jeden Fall Druck erzeugen gegen diese, aus meiner Sicht, despotisch auftretenden Regierungen.
Das hat es noch nie gegeben in der Weltgeschichte, dass die Regierung einer Firma, einem Unternehmen das Geschäft verboten hat oder die Leute daran gehindert hat,

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