Telefonstreich russischer Prankster zeigt auf: Amnesty International ist Propaganda-Instrument des Westens | Anti-Spiegel

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26-02-21 09:53:00,

Die in Russland bekannten Prankster haben wieder zugeschlagen. Sie gaben sich als Mitarbeiter von Navalny aus und haben eine Videokonferenz mit Amnesty International durchgeführt, die aufzeigt, wie diese Organisation in Wahrheit arbeitet.

Über die russischen Prankster Vovan und Lexus habe ich schon mehrmals berichtet. Ihr “Geschäftsmodell” ist es, sich als jemand anderes auszugeben und dann mit Politikern zu telefonieren, die glauben einen anderen Politiker am Telefon zu haben. So haben sie sich als “Präsident der Schweiz” ausgegeben, um mit Vertretern der USA zu besprechen, wie man Konten der venezolanischen Regierung am besten blockieren kann. Das war übrigens ein sehr interessanter Skandal, weil er aufgezeigt hat, wie Bloomberg anschließend im Auftrag des US-Außenministeriums den Artikel veröffentlicht hat, den der “Schweizer Präsident” als Vorwand zur Sperrung der Konten brauchte. Das US-Außenministerium hatte den nötigen Artikel geschrieben und Bloomberg hat ihn als eigenen Artikel veröffentlicht. Die Details finden Sie hier.

Zuletzt habe ich über die beiden berichtet, als sie Norbert Röttgen vorgetäuscht haben, er würde mit der selbsternannten weißrussischen Oppositionsführerin Tichanowskaja sprechen. Das war so peinlich, dass YouTube in Deutschland den Zugang zu dem Video mit dem Telefonat gesperrt hat. Im Ausland ist das Video auf YouTube weiterhin zu sehen.

Nun haben die beiden wieder zugeschlagen und Amnesty International vorgetäuscht, sie seien Leonid Wolkow, ein wichtiger Mitarbeiter von Navalny. Der wollte mit der Führung von Amnesty besprechen, warum die Organisation Navalny den Status eines “Gewissenshäftlings” aberkannt hat. Diesen Status haben bei Amnesty Leute, die wegen ihrer Meinung verfolgt werden. Das Wort “Gewissenshäftling” habe ich wörtlich aus dem Englischen (prisoner of conscience) übersetzt, andere übersetzen es als “politischer Gefangener.”

Amnesty hat Navalny den Status wegen seiner offen rassistischen Äußerungen aberkannt, über die ich schon berichtet habe, die Details finden Sie hier. Amnesty fordert aber trotzdem seine Freilassung. Telefonstreich mit Amnesty International

Die Prankster haben mit Amnesty eine Videokonferenz abgehalten und nun veröffentlicht, Sie finden das Video am Ende dieses Artikels. Es ist auf Englisch, also für die meisten verständlich. An der Konferenz haben leitende Mitarbeiter von Amnesty International teilgenommen, und zwar: Julie Verhaar (Generalsekretärin von Amnesty International), Marie Struthers (Direktorin für Osteuropa und Zentralasien) und Denis Krivosheev (Stellvertretender Direktor für Osteuropa und Zentralasien).

Der angebliche Navalny-Mitarbeiter Wolkow hat gefordert, Navalny den Status als “Gewissenshäftling” wieder zuzusprechen, was die Amnesty-Leute wegen Navalnys rassistischer Äu0erungen abgelehnt haben.

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