Der Rundumschlag

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27-02-21 02:29:00,

Corona-Skeptikern wird gern vorgeworfen, dass sie komplizierte Sachverhalte vereinfachten. „Verschwörungstheoretiker“, so heißt es in billig gemachten Propagandaartikeln, scheuten die Komplexität der Realität, der der regierungstreue Journalist natürlich furchtlos ins Auge blickt. So werde alles auf ein simples Gut-Böse-Schema heruntergebrochen. Die Wahrheit ist: Einfach macht es sich vor allem der, der die Regierungsverlautbarungen und den kleinsten gemeinsamen Nenner der Medienberichte zu Corona einfach nachplappert.

Eine plausible Hypothese über die wahren Hintergründe der Kampagne aufzustellen, kostet jedoch viel Zeit und Mühe. Der Autor muss dabei in Bereiche vordringen, die von einflussreichen Kreisen bewusst im Verborgenen gehalten werden sollen, muss Material sammeln, ordnen und bewerten, das nicht immer leicht zugänglich ist, muss vor allem den Schleier der Manipulation durchdringen, der noch immer über die Wahrheit gebreitet ist. Eine gute „alternative“ Theorie über Corona braucht mehr als „Inspiration“ der Art, dass der Autor „so‘n Gefühl“ hat, dass mit dem offiziellen Narrativ etwas nicht stimmen könne. Es braucht vor allem auch „Transpiration“, also harte Recherchearbeit. Wer so etwas auf sich nimmt und ein 500-Seiten-Buch vollendet, noch bevor das erste Jahr der Krise vorbei ist, dem sind Dank und Anerkennung zu zollen.

Da auf die Details hier ohnehin nur stichprobenweise eingegangen werden kann, ein Beispiel: Wenn sich Flo Osrainik mit Bill Gates beschäftigt, dann werden im Buch nicht nur dessen aktuelle Äußerungen zum „Durchimpfen“ der gesamten Menschheit zitiert — die ganze Wirkungsgeschichte des Milliardärs wird überblicksweise erzählt, und wir erfahren, was dieser sonst noch so auf dem Kerbholz hat. Gates Impfkampagne erscheint so im Kontext einer größeren „Erzählung“, die die Umrisse eines gigantischen Umgestaltungsplans für das weitere Schicksal der Menschheit sichtbar macht. Zudem zählt Flo Osrainik beispielsweise auf einer ganzen Buchseite alle Empfänger von Spenden der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung auf. Man kann diese Liste nur überfliegen, man kann sie aber auch analysieren und nachhaken, dann werden Muster und Querverbindungen erkennbar.

Die Wesensart des sich gern wohlwollend gebenden Möchtegern-Menschheitsbeglückers wird deutlich, wenn sich Gates etwa zu den ökonomischen Folgen der Lockdowns äußert:

„Es ist wirklich tragisch, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen davon sehr dramatisch sind. (…) Wir werden also den Schmerz in der wirtschaftlichen Dimension nehmen, einen riesigen Schmerz, um den Schmerz in der Dimension Krankheit und Tod zu minimieren.“

Damit ignoriert Gates den Schmerz und den Tod, die durch die Corona-Maßnahmen erst erschaffen werden. Die Beispiele zeigen,

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