Das russische Fernsehen über Urlaub im “Corona-freien” Tansania | Anti-Spiegel

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01-03-21 11:17:00,

Deutsche Medien warnen in letzter Zeit verstärkt vor Urlaub in Tansania, weil dort Corona ignoriert wird. In Russland wird ganz anders über Urlaub im “Corona-freien” Tansania berichtet.

In der Sendung “Nachrichten der Woche” hat das russische Fernsehen am Sonntag über den Boom von Tansania als Urlaubsland berichtet. Auch ich habe übrigens Freunde, die gerade dort Urlaub gemacht haben, weil praktisch alle anderen Urlaubsländer wegen Corona geschlossen sind.

Während deutsche Medien wegen der angeblichen Corona-Gefahr vor Tansania warnen, wird im russischen Fernsehen nicht vor der Gefahr durch Corona in Tansania gewarnt. Der Bericht des russischen Fernsehens warnt vor der Malaria und strahlt damit fast eine gewisse Nostalgie der Vor-Coronazeit aus. Ich habe den Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Aufgrund des Coronavirus bleiben die beliebtesten Urlaubsorte in Europa, Asien oder dem Nahen Osten geschlossen. Orte, wohin man zum Sonnenbaden reisen kann, kann man an den Fingern abzählen. Aber man sollte deshalb nicht sofort ein Ticket nach Tansania oder Kenia kaufen. Alle reden von Sansibar und sie stürmen los. Das ist typisch für uns. Sich vorzubereiten und die Gehirne einzuschalten? Das ist unsere Sache nicht. Darüber, wie der Afrika-Urlaub für unvorbereitete russische Touristen enden kann, berichtet Alexander Evstignejew.

“Machen Sie das nicht nach!” Die Jungs prahlen vor den Touristen mit ihren Sprüngen von der Kaimauer. Dieses Ufer ist der touristische “Kilometer Null” von Stone Town. Hier, neben dem berühmten Sultanspalast, laden Fremdenführer zu einem Rundgang durch die Altstadt ein. Bisher kann er nur wenige Sätze auf Russisch. Aber er lernt und spricht lange mit Touristen aus Russland. Auf der fernen Insel im Indischen Ozean hat man schnell erkannt: Russisch zu können lohnt sich. Fremdenführer Jumo bestätigt uns dann in einem Interview für 10 Dollar: “Wir lieben die Russen, sie haben uns gerettet. Das Coronavirus hat unsere Wirtschaft schwer getroffen. Und die Russen haben uns buchstäblich gerettet. Wir möchten, dass so viele Russen wie möglich nach Sansibar kommen.”

Touristen aus Russland strömen auf die Insel. Bis vor 10 Jahren war Russisch hier eine exotische Sprache. Jetzt haben die Russen auf der Suche nach dem exotischen Afrika die gesamte Insel für sich entdeckt, von einer Küste bis zur anderen.

Es gibt zwei große Inseln: Sansibar und Pemba. Und insgesamt umfasst der Archipel 75 Inseln. In der Werbung der Reisebüros sieht man türkisfarbenes Meer,

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