Feindbild Aufbau des „Spiegel“ – das wird noch schlimmer enden als beispielsweise am 1. März 1945 in Bruchsal

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02-03-21 12:28:00,

Heute muss ich zwei Ereignisse kombinieren, die scheinbar weit auseinanderliegen und doch so viel miteinander zu tun haben: Ein Artikel von drei Spiegel-Redakteuren über das russische Medium RT DE und die dort Beschäftigten und einen Bericht der BNN (Badische Neueste Nachrichten) über den tödlichen Bombenangriff auf Bruchsal vor 76 Jahren. Mit beiden Vorgängen verbinde ich persönlich etwas. Beim Angriff auf Bruchsal war ich knapp 7 Jahre alt; wir hatten Verwandte in Bruchsal; mein Heimatdorf lag 34 km davon entfernt und wir sahen in der Nacht den roten Himmel. Einige der vom „Spiegel“ pauschal geschmähten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RT DE kenne ich persönlich. Die Hetze des „Spiegel“ ist unberechtigt. Sie wird, wie vieles, was zurzeit bei uns abläuft, die Konfrontation mit Russland verschärfen. Unser Volk wird durch solche Artikel aufgehetzt und es wird verdrängt, was Krieg bedeutet. Mit jedem dieser und ähnlicher Artikel wächst die Konfrontation und die Kriegsgefahr. Albrecht Müller.

  1. So war der letzte Krieg in D. – Ein Atomkrieg ist noch schlimmer
    Diese im gestrigen Artikel der BNN geschilderte Bombardierung der badischen Stadt Bruchsal steht für viele ähnlich dramatische Ereignisse und für das Leiden im Krieg, wörtlich:

    Bombardierung am 1. März
    Bombenangriff auf Bruchsal vor 76 Jahren: Fotosammlung dokumentiert die Ruinenstadt

    Am 1. März 1945 wurde Bruchsal durch Bomben weitgehend zerstört. Eine Woche nach Pforzheim. Jahrelang blieb auch Bruchsal Ruinenstadt. Der Fotograf Carl Ohler hat sie eindrucksvoll und systematisch dokumentiert.

    Am schönen Frühlingstag des 1. März 1945 hielt sich Carl Ohler nicht in seinem Fotogeschäft in der Wörthstraße auf. Der 57-Jährige war in diesen letzten Wochen vor Kriegsende mit nähernder Front zu Arbeiten außerhalb der Stadt verpflichtet. So entging er dem Inferno, das er von erhöhter Stelle aus fassungslos beobachtete. Dieser Zweite Weltkrieg war längst verloren für Deutschland und doch ließen die Nazis ohne Rücksicht auf die Bevölkerung weiter kämpfen. Besonders schlimm litt sie unter dem Luftkrieg.

    Am frühen Nachmittags jenes Bruchsaler Schicksalstages warfen über 100 amerikanische Flugzeuge ihre tödliche Fracht über der Kreisstadt ab. Der Bahnhof und Industriebetriebe konnten als militärische Ziele gelten. Aber rund 900 Sprengbomben und 50.000 Stabbrandbomben verwandelten in 40 Minuten über drei Viertel der Stadt in eine tödliche Hölle.

    Sobald es möglich war, sich durch die rauchende und heiße Stadt zu bewegen,

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