Mit EU-Impfpass in die Corona-Diktatur | KenFM.de

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02-03-21 12:19:00,

Ein Beitrag von Wolfgang Effenberger.

Am 25. Februar 2021, unmittelbar vor dem EU-Gipfel, drohte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz mit nationalem Alleingang beim Impfpass:

Wenn es keine europäische Lösung gibt, dann müssen wir dieses Projekt national umsetzen“.(1)

Österreichs Kanzler Kurz fordert den “Grünen” Impfpass

Mit einem digitalen grünen Pass für Geimpfte, negativ Getestete und Genesene könnte nach Kurz ein großes Stück Normalität zurückgewonnen werden:

Wir wollen, dass Menschen wieder Veranstaltungen, Gastronomie, Kultur, Sport und vieles andere mehr genießen und erleben können.“(2)

In einem Interview mit “Bild Live” verwies Kurz auf sein Vorbild Israel. Dort können seit dem 21. Februar 2021 von einer Corona-Infektion genesene und gegen das Virus geimpfte Menschen mit einem “Grünen Pass” unter anderem wieder Fitnessstudios, Theater und Sportereignisse besuchen sowie in Hotels übernachten. Mit dem Impfpass – am besten handykompatibel – will Kurz den Geimpften die volle Freiheit wiedergeben und die Rückkehr zur Reisefreiheit in Europa ermöglichen.(3)

Wer geimpft ist, der soll volle Freiheit haben. Aber genauso auch jene, die gerade Corona hatten und von daher immun sind. Und auch all jene, die einen Test machen und durch den Test eben nachweisen können, dass sie negativ sind“, erläuterte Kurz.

Durch einen EU-Impfpass sei auch eine Rückkehr zur Reisefreiheit in Europa möglich.

27 EU-Staaten einigen sich auf Impfpass

Einen Tag später einigten sich die 27 EU-Staaten darauf, dass es einen gegenseitig anerkannten Impf-Nachweis geben soll. Zur Registrierung der Impfungen soll ein personalisierter Code wie beim Einscannen üblich – sog. “QR Code” (englisch Quick Response, “schnelle Antwort”) – für Geimpfte eingeführt werden. Bundeskanzlerin Merkel geht davon aus, dass bis zum Sommer die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um Impfpässe der einzelnen Länder miteinander über eine Datenbank zu vernetzen:

Die politische Vorgabe ist, dass man das in den nächsten Monaten erreicht, ich habe ja von drei Monaten gesprochen“.(4)

Das politische Umsetzungsvermögen der „Eisernen Kanzlerin“ verwundert: Warum diese Eile? Die bereits 2018 von der EU vorgegebene Zeitleiste(5) sieht einen Fahrplan der Impfungen(6) (“Roadmap on Vaccination”) gemäß dem Kommissionsvorschlag für einen gemeinsamen Impfausweis/Pass für EU-Bürger erst 2022:

Ebenfalls 2018 gab die EU eine Studie über den Zustand der Impfstoffe in der EU heraus.(7)

Darin wird der von der Weltgesundheitsorganisation definierten Impfstoff-Zögerlichkeit nachgegangen.

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