Russland baut in der Arktis neue Städte für den Export von Flüssiggas | Anti-Spiegel

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02-03-21 12:31:00,

In Russland wird die Arktis entwickelt, um Erdgas zu fördern und neue Märkte zu erschließen, die nicht mit Pipelines beliefert werden können. Riesige Terminals für den Export von Flüssiggas entstehen und mit ihnen eine neue Stadt im Eis.

Der Bericht des russischen Fernsehens in der Sendung “Nachrichten der Woche” vom Sonntag über das gigantische Projekt in der Arktis ist nicht nur interessant zu lesen. Beeindruckend sind vor allem die Bilder des Projekts und der Baustelle. Es entsteht eine neue Stadt im Eis, deren Zweck der Export von Flüssiggas in die ganze Welt ist. Da wir vom Nordmeer reden, gehört dazu auch eine neue Flotte von Eisbrechern, die die Route das ganze Jahr über befahrbar halten müssen.

Auch für die Wissenschaft ist das ein Boom-Projekt, denn aufgrund der neu geschaffenen Infrastruktur können Forscher nun die Umwelt der Region besser erforschen. Das Projekt ist geopolitisch nicht zu unterschätzen, denn Russland will als großer Player in Märkte vorstoßen, die bisher von anderen Ländern mit Flüssiggas beliefert werden.

Ich habe den Bericht des russischen Fernsehens vor allem wegen der einmaligen Bilder aus der Arktis übersetzt und zusammen mit meiner Übersetzung sollte der Beitrag auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein.

Beginn der Übersetzung:

Russland entwickelt die Arktis umfassend, wissenschaftlich und industriell. An den Ufern der Karasee wächst eine ganze Stadt mit Produktion und Infrastruktur. Heute leben und arbeiten dort mehr als 12.000 Menschen. Aber das ist erst der Anfang. Ein Bericht von Alena Rogosina.

Nach der Landung auf dem Pass in der Nähe von Murmansk sieht man Nordlichter. Und es gibt so viele Touristen in der Stadt, dass die Hotels schon im Sommer ausgebucht waren. Murmansk ist die Hauptstadt der Arktis. Auf der anderen Seite der Kola-Bucht wächst nicht einfach eine neue Stadt, sondern eine Stadt der Fabriken.

Das ist Velkomenka. Hier werden Gasplattformen gebaut. Wie die 17.000 Menschen hier arbeiten, kann man kaum verstehen: Frost, Wind und eine solche Luftfeuchtigkeit, dass man das Gefühl hat, sofort in seine Atome zu zerfallen.

Ein Teil der Dockanlage ist fertig. Im Inneren befindet ihre riesige Basis. Sie ist 415 Meter lang. Das Volumen der Reservoirs beträgt 230.000 Kubikmeter. Diese Gravitationsplattform wird nur durch ihr Eigengewicht auf dem Meeresboden gehalten.

Novateks innovative Baustelle an den Ufern der Karasee hat wie ein riesiger Magnet so viel Energie und junge Menschen aus dem ganzen Land angezogen,

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