Im Namen des Wahnsinns

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03-03-21 01:37:00,

Der Frühling zeigt seine ersten Knospen, die Tage werden länger und unser Land verfällt so langsam dem kollektiven Wahnsinn. Hubschrauber kontrollieren die Maskenpflicht in Parks, die Staatsmacht liefert sich hollywoodreife Verfolgungsjagden mit Jugendlichen, die es gewagt haben, ihre Freunde zu umarmen. Im Harz jagt man derweil unmaskierte Rodler, in Sachsen gilt die Maskenpflicht nun auch für Autofahrer und wer am Rheinufer Goethes Rat „Verweile doch!“ befolgt, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen. Hätte ich dies vor anderthalb Jahren geschrieben, hätten Sie mich für verrückt gehalten. Heute sind wir offenbar alle verrückt. Die Medien schweigen, die Polizei exekutiert voller Diensteifer jeden noch so grotesken Unsinn und die meisten unserer lieben Mitbürger machen gute Miene zum bösen Spiel. Die Regierung wird schon wissen, was gut für uns ist. Es ist zum Verzweifeln. Ein Kommentar von Jens Berger.

Wenn Sie die ersten Sonnenstrahlen in diesem Jahr für einen Spaziergang am Düsseldorfer Rheinufer nutzen und nach den trostlosen Monaten des Winterlockdowns einen Moment innehalten und die frische Luft genießen wollen, so stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar – selbst wenn Sie sich im Einklang mit den absurden Verordnungen mit einer Schutzmaske bewaffnet haben und weit und breit kein weiterer Mensch zu sehen ist. In Düsseldorf gilt nämlich an den Wochenenden ein „Verweilverbot“. Dort ist es zwar gestattet, sich in schnellen Schritten maskiert und mit Abstand zu Menschen fremder Haushalte fortzubewegen; sobald man jedoch stehenbleibt oder sich – Lauterbach bewahre – sogar hinsetzt, muss man damit rechnen, dass die emsigen uniformierten Vollstrecker der immer zügelloseren Staatsmacht einschreiten und die enttarnten Gefährder der Volksgesundheit mit einem spürbaren Bußgeld zur Ordnung rufen. Und da hilft es auch nichts, wenn man gehbehindert oder gebrechlich ist. Gleiches Recht für Alle. Gleiche Pflichten für Alle.

Düsseldorf ist in diesen Tagen überall. In Hamburg und am Steinhuder Meer nahe Hannover kontrollierte die Polizei mit einem Hubschrauber die Einhaltung von Maskenpflicht und Abstandsregeln. In zahlreichen Städten, wie beispielsweise Dortmund oder Köln, gilt nun auch in Parks eine Maskenpflicht. Die Stadt Hamburg verhängte sogar voller Stolz als „erste Stadt Europas“ (sic!) eine Maskenpflicht auf den beliebten Laufstrecken an Alster und Elbe. Wer dort seiner Gesundheit etwas Gutes tun will und an der frischen Luft joggt, darf dies nur noch mit einer Schutzmaske tun. Für Hobbyjogger ist dies kein einfaches Unterfangen,

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