Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 31 oder 13.2 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

corona-untersuchungsausschuss-–-teil-31-oder-132-|-von-jochen-mitschka-|-kenfm.de

04-03-21 09:13:00,

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 13 von August 2020 wird das Thema “Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler” (1) behandelt. In diesem zweiten Teil der Zusammenfassung diskutiert der Ausschuss zunächst mit Dr. Wolf-Dieter Stelzner.

Dr. Wolf-Dieter Stelzner

Dr. Stelzner ist der Meinung, dass seit Jahren eine weltweite “Gleichschaltung” zu beobachten wäre. Außerdem wäre die Welt nach Corona nicht die gleiche wie vorher. Und was passierte, könne nicht “von ungefähr” passiert sein. Im “Westen” gäbe es eine “Verlötung” zwischen Demokratie und marktwirtschaftlichen Elementen. Er würde aber diese Verlötung seit 20 Jahren in Frage stellen. Und die Pragmatiker der Finanzwirtschaft erklärten seit einiger Zeit bereits, dass die Modelle der Wissenschaftler nicht mehr greifen würden. “Mit der weltweiten Gleichschaltung, die irgendwie keiner verstanden hat, sind alle tagesaktuellen Brandherde von den ersten Seiten der Tagesgazetten verschwunden.

Dann erwähnte er die Probleme, die plötzlich nicht mehr diskutiert werden. Als Beispiel erinnerte er dann, dass Ford bereits vor Corona Kurzarbeit eingeführt hatte. Er käme von der Psychoanalyse, von der Wirtschaftspsychologie und von den Wirtschaftswissenschaften. Seiner Meinung nach würde Corona instrumentalisiert.

Er würde immer wieder hören: “Wie kommt man aus dem ganzen Quatsch hier wieder raus?” Dazu müsse man sich fragen, warum solche Dinge wie der Corona-Ausschuss aufdeckt, so wenig Gehör in der Öffentlichkeit finden? Warum werden alternative Meinungen im offiziellen politischen Raum praktisch nicht angehört?

Dann berichtete er, wie schon bei Ausrufung der Pandemie von allen großen Krankenhäusern die Nachricht gekommen wäre “Null Probleme“. Auch danach hätte er in seinem Netzwerk immer wieder Ärzte abgefragt, wie der Status wäre. Und auch da waren nie Probleme der Überlastung wegen Corona gemeldet worden. “Wir erleben derzeit eine biografische Reaktanz als Antwort auf einen Systemzwang.”

Je zwanghafter und formalisierter eine Gesellschaft von politischen Führern aufgefordert werde, sich zu verhalten, desto mehr könne man sagen, dass das System auf einem absteigenden Ast wäre. Diesen Mechanismus könne man geschichtlich nachweisen.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: