Neues Futter für Inzidenzen- Die Corona Antigen-Schnell-Tests sind da! Dauerlockdown steht nichts mehr im Wege (OP-ED)

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04-03-21 09:31:00,

Es ist ein schwer zu verdauendes Paradoxon, dass sich die ansonsten so normgerechten, pedantisch auf minimalste Abweichungen achtenden, alles zehnfach hinterfragenden Deutschen, von einem minutiös akkumulierten Zahlengewitter dermaßen verblenden lassen. Die Rede ist natürlich von den Corona Infektions und Todeszahlen.

Obgleich bis dato mitnichten Anstrengungen unternommen werden, um eine abwägende Aufsplittung anzustreben, meinen viele das die bezifferten Angaben die Realität wiederspiegelten. Dabei lässt diese Ängste schürende Hochrechnung zig Variablen außen vor, die im Falle einer Einspeisung das Gesamtbild weitaus entspannter kommunizieren würden.

Wie etwa die Faktoren PCR-Falsch-Positiv-Rate; die unabdingbare Differenzierung von klinischen Erscheinungsbildern (asymptomatisch, präsymptomatisch, postsymptomatisch) d.h. ob jemand infektiös ist oder nicht; die konträre Gegenüberstellung von vermeintlicher Negativ und Positiv-Rate und die Revision der fälschlichen Gleichsetzung von „Infektion“ und „positivem Testergebnis“.

Das sogenannte Infektionsgeschehen, die Prävalenz, die Inzidenz und der R-Wert sind allesamt Parameter, welche anhand der Infektionsrate errechnet werden. Nur wenn diese einer eklatanten Manipulation unterliegt, geht die Gleichung nicht mehr auf. Wie denn auch?

Beispielsweise ist bislang kein standardisierter Zyklusschwellenwert (Ct) angestrebt worden, um ein global einheitliches PCR-Testverfahren festzulegen. Stattdessen haben Labore weltweit zu hoch angesetzte und nicht übereinstimmende Richtwerte übernommen. Darüber hinaus hat die WHO das unterdessen von renommierten Wissenschaftlern verrissene Drosten Protokoll ohne jegliche Gegenprüfung im Eilverfahren durchgewunken und erst ein Jahr später Anstalten gemacht, die damalige überhastete Prämatur ein wenig glattzubügeln, indem sie die nicht von der Hand zu weisenden PCR-Marotten letztlich anerkannt hat.

Das als Blaupause für den „Corona-Test“ angesehene Corman at al. Papier, empfiehlt mitunter einen Ct-Wert von 45. Laut diversen Wissenschaftlern, die mit der PCR-Materie vertraut sind, sollten 25-30 Zyklen mitnichten überschritten werden, zumal die Viruslast für den Nachweis einer Infektion von entscheidender Bedeutung ist.

Bei infektiösen Menschen bedarf es kaum Zyklen, um auf hinreichend nachzuweisende RNA-Fragmente zu stoßen und ein positives Ergebnis zu erhalten. Wohingegen die Wahrscheinlichkeit, dass asymptomatische oder womöglich postinfektiöse Personen bei geringer Anzahl von Zyklen positiv getestet werden, schwindend gering ist.

Von der US-Tageszeitung New York-Times zitierte Epidemiologen und Virologen sprangen im Dreieck, als sie im Spätsommer letzten Jahres auf die Ct-Wert Problematik aufmerksam wurden. Orbisnjus berichtete mit Verweis auf die NYT:

Der Virologe Dr.Mina gab überdies zu Protokoll das bis 90% der positiven Tests mit einem begrenzten Schwellenwert von 30 Zyklen, nicht dementsprechend ausgefallen wären.

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