ZeroHunger, ZeroHeuchelei

zerohunger,-zeroheuchelei

05-03-21 12:12:00,

Das System ist gescheitert! Es hat das Leben von Milliarden Menschen schon lange dauerhaft eingeschränkt und sorgt jedes Jahr, jeden Monat, jede Woche, jeden Tag und jede Stunde für Massen an Hungertoten. Deswegen brauchen wir einen echten Systemwechsel und kein durch Corona-Restriktionen verschärftes Weiterlaufen in die völlig falsche Richtung. Das Ziel darf auch nicht in nur wenigen Hungertoten bestehen — es muss NULL lauten.

Wir brauchen sofort eine gemeinsame globale Strategie, um die fortgesetzte Menschenrechtsverachtung wirksam zu bekämpfen. Mit der Zahlung von Entwicklungs- (wie viel kommt davon wo an?) und Hilfsgeldern — in den Rachen der mächtigen Pharmakonzerne — in einem Gebilde aus Korruption, Wachstumsgier, Repression, Propaganda und Angriffskriegen ist der Wettlauf gegen das von der Coronapolitik angefeuerte Hungervirus jedenfalls nicht zu gewinnen. Neben einer konsequenten Friedenspolitik und einem globalen Lockdown für die Produktionsfirmen von Patronen und Kanonen fordere ich deshalb, die weltweite Armut sofort so entschlossen und zielführend zu bekämpfen, dass jeder Hungertote unverzüglich vermieden wird. Denn: Dieses Ziel dient ausschließlich dem Wohl und der Gesundheit der Menschen.

Ein Unterlassen konsequenter Bemühungen, um das Hungervirus zu besiegen, würde die Maßnahmen der internationalen Politik im Kontext der Coronakrise nur als plumpe Heuchelei und Massenmord, zumindest aber als fahrlässige Tötung der Leidenden in industriellem Ausmaß entlarven. Das konzertierte Handeln der Regierungen hat in den letzten zwölf Monaten gezeigt, dass es sehr wohl möglich wäre, der Verbreitung und überhaupt der Existenz des Hungervirus ein Ende zu bereiten und den systembedingten Hungertod in das Gruselkabinett menschlicher Irr- und Abwege zu verbannen. Utopisch gibt es nicht mehr, Virus heißt das Zauberwort — und gemeinsam schaffen wir das!

Ich orientiere mich also schlicht an der neuen Coronarealität, der Vernunft und der internationalen Humanität. Die Ausrottung des für Menschen jeden Alters tödlichen Hungervirus kann allerdings nur gelingen, wenn alle Maßnahmen gemeinschaftlich gestaltet und umgesetzt werden. Darum fordere ich:

1. Gemeinsam runter auf null:

Das erste Ziel ist, die Zahl der Hungertoten auf null zu reduzieren. Um das Hungervirus zu besiegen, muss weltweit schnell und gleichzeitig gehandelt werden. Etwa mit bedingungslosen und unbürokratischen Transferzahlungen, einer frei zugänglichen medizinischen Notversorgung sowie einer verpflichtenden Abgabe von überschüssigen Grund- und Nahrungsmitteln für Bedürftige durch öffentlich-private Partnerschaften über alle Landesgrenzen hinweg.

Wenn dieses erste Ziel lebensrettender Maßnahmen erreicht ist, können in einem zweiten Schritt weitere Regelungen für einen nachhaltigen Systemwechsel beschlossen und umgesetzt werden.

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