Mit Kanonen auf Schüler

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06-03-21 10:58:00,

Doch das RKI verwirrt offensichtlich gerne mit Fakten. Auch sich selbst. Etwa mit Interessenkonflikten, die gar keine seien: So ist der Leiter für Public-Health-Laborunterstützung des RKI, Heinz Ellerbrok, Gesellschafter von GenExpress, einer Firma, die mit „Standards für PCR und Real Time-PCR“ Geschäfte macht. Zwar könne sich RKI-Präsident Lothar Wieler dazu nicht äußern, Ellerbrok war schon früher in „Doppelfunktion“ tätig, aber Interessenkonflikt sei das keiner, so das RKI gegenüber dem Handelsblatt, denn eine Beteiligung an einem Unternehmen sei keine „Tätigkeit gegen Entgelt“ und damit okay.

„Das Bild, das das Robert Koch-Institut (RKI) von sich selbst hat“, ist eben „gut und eindeutig“, so das Handelsblatt. Auch „eine jahrelange Recherche von BuzzFed News zeigt“, dass Zehntausende Ärzte „von der Pharma-Industrie gefördert werden, dies aber systematisch nicht transparent machen“.

Unter anderem verstoßen hochrangige Mediziner aus Deutschland „gegen die wissenschaftlichen Standards“.

Und die Gates-Stiftung hatte in der Corona-Krise vermutlich auch nur Dollarzeichen im Sinn, als man mit vielen Millionen bei den deutschen Biotechunternehmen Evotec, um ein Corona-Medikament in den USA zu entwickeln, und bei Biontech einstieg.

Na ja. Rund ein halbes Jahr nach Ausrufung der Corona-Pandemie ließ sich jedenfalls keine anhaltende Corona-Gefahr mehr erkennen, um die Beibehaltung der Restriktionen zu rechtfertigen. Erst recht nicht bei Kindern. Insgesamt waren in Deutschland bis 8. September 2020 „zwei COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen drei und 18 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen“, so das RKI.

Kinder mussten nach den Sommerferien sogar im Sportunterricht Masken tragen. In Bayern zum Beispiel. Das war den Fachärzten für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Martin Hirte und Steffen Rabe aus München, dann zu viel. Sie schrieben in „Wider die Maskenpflicht an bayerischen Schulen — ein offener Brief“ an die Bayerische Staatskanzlei und das Staatsministerium für Unterricht und Kultus, um ihrer Sorge „wegen der in Bayern im Zuge der COVID-19-Pandemie an“ Kindertagesstätten (KiTas) und Schulen ergriffenen Maßnahmen Gehör zu verschaffen: Mittlerweile sei nämlich bekannt, dass die Gefährlichkeit des Coronavirus SARS-CoV-2 „für die Gesamtbevölkerung zu Beginn der Pandemie wesentlich überschätzt wurde“. Schon vor der Pandemie hätten sich Schulschließungen als epidemiologische Maßnahme auf keine wissenschaftliche Evidenz stützen können.

„Dennoch sind — entgegen dem ausdrücklichen Rat der WHO und entgegen den aktuellen Forderungen von UNICEF — partielle oder vollständige Schulschließungen in Deutschland weiterhin eine gängige politische Erstmaßnahme.

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