Brainwashing? Wie wir uns durch zu viel Bildschirmzeit angreifbar machen – Horizonworld – bewusst leben und denken

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10-03-21 10:17:00,

Ob Fernseher, Smartphone, Tablet, Laptop oder digitale Werbetafeln in der Stadt. Bildschirme sind in der heutigen Zeit allgegenwärtig und ein wichtiger Bestandteil des digitalen Fortschritts. Über die Folgen der Bildschirmzeit auf unser Gehirn haben wir uns bisher allerdings nur wenig Gedanken gemacht. Studien lassen aber vermuten, dass insbesondere die Entwicklung unserer Kinder unter dem ständigen digitalen Konsum leidet. Darüber hinaus werden vor allem wir Erwachsene über diverse Medien und deren Manipulationskampagnen in eine Richtung gelenkt, wo die Verantwortlichen uns haben wollen, ohne dass wir es merken.

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höheres Risiko für psychische Probleme durch zu viel Bildschirmzeit

Seit 2011 hat es sich das Team um Prof. Dr. Wieland Kiess und Prof. Dr. Antje Körner im Zuge der LIFE Child-Studie zur Aufgabe gemacht, die gesunde Kindesentwicklung von der Schwangerschaft bis ins frühe Erwachsenenalter zu untersuchen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, welche Faktoren die Kindesentwicklung positiv oder aber auch negativ beeinflussen. Ein Teil dieser Studie ist der Medienkonsum bzw. die Auswirkungen der Bildschirmzeit auf die Entwicklung unserer Jugend und Kinder. So deutet die Langzeitstudie etwa drauf hin, dass eine intensive Nutzung von Smartphone, Computer und dem Internet nicht nur das Wohlbefinden von Kindern verschlechtert, sondern auch einen Zusammenhang mit auffälligem Verhalten, Schlafstörungen und schlechten Leistungen im Unterricht herstellt.

Der Aspekt der Mediennutzung wird am Uniklinikum Leipzig bereits seit 2002 untersucht, wobei die Verantwortlichen bereits knapp 5000 Kinder und Jugendliche untersucht und deren Medienverhalten beobachtet haben.

„Wenn Kinder schon sehr früh mit Smartphones, Tablets oder anderen Bildschirmen für mehrere Stunden allein gelassen werden, zeigen sich später Lernschwierigkeiten und vor allem schlechtere Ergebnisse in Mathematik,“

so Prof. Wieland Kiess, Studienleiter und Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Demnach kommen Kinder laut eigener Aussage auf etwa fünf Stunden Bildschirmzeit pro Tag, wobei sie nur etwa 30 Minuten am Tag wirklich offline sind. Infolgedessen ist die Studie zu Folgenden Ergebnis gekommen: Die Kinder sind unausgeschlafener, was sich wiederum auf die Aufmerksamkeitsspanne und die Gewichtsentwicklung auswirkt.

Noch erschreckender sind die Zahlen bei unseren jüngsten Mitmenschen. So hat die Studie 2007 ebenfalls gezeigt, dass bereits Zwei- bis Fünfjährige mehr als 30 Minuten am Tag vor einem Bildschirm sitzen. Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung und Konzentrationsschwierigkeiten waren die Folgen.

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