Der geheime Grund

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10-03-21 12:03:00,

In dem Verbrauchermagazin „Guter Rat“ (1) werden die Kosten der Lockdowns pro Monat in Deutschland beziffert: 11,2 Milliarden Euro würden den Bundeshaushalt und damit auch die Steuerzahler belasten. Eine Schätzung für die EU müsste mit dem Faktor 5 bewertet werden und käme auf eine Summe von zirka 60 Milliarden Euro pro Monat!

Für die Regierung sind Kollateralschäden kein Thema, obwohl Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) vor großen Katastrophen, bedingt durch die weltweiten Corona-Maßnahmen, in den Entwicklungsländern warnt. Im September 2020 sagte er: „An den Folgen der Lockdowns werden weit mehr Menschen sterben als am Virus“. Die Pandemie habe auch „eine der größten Armuts- und Hungerkrisen ausgelöst“ (2).

Hendrik Streeck, der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, erklärte gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass man harte Fakten zum Virus habe, aber sehr wenig zu den Kollateralschäden. Man sollte dies aber im gleichen Maße überprüfen und erfassen, denn auch diese Daten müssen mit in die Entscheidungen der Politiker einfließen (3).

Prof. Dr. Christian Kreiß berichtete in einem Artikel (4) über eine Ende Januar 2021 erschienene Studie mit dem Titel „The Inequality Virus“ von Oxfam. Hier geht es um die gravierenden negativen Auswirkungen der staatlichen Zwangs-Lockdown-Maßnahmen in den Entwicklungsländern. Oxfam schätzt, dass durch die Pandemie Ende 2020 6.000 bis 12.000 Menschen zusätzlich pro Tag an Hunger sterben. Die Hungertoten in den armen Ländern sind fast alle Kinder.

Wird die Regierung Merkel zu Kollateralschäden befragt, gibt es nur ausweichende Antworten. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums antwortet zum Beispiel auf die Frage des Journalisten Warweg von RT DE auf der Bundespressekonferenz am 2. Februar 2021 zum Umfang von Kollateralschäden mit dem Hinweis, es gebe zwar Studien, diese würden seines Wissens „bislang keine Auffälligkeiten“ belegen können. Auf die Frage nach Studien, die Lockdown-Maßnahmen rechtfertigen und begründen würden, bekommt man die Antwort, dass grundsätzlich keine einzelnen Studien kommentiert werden (5). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte auf einer Pressekonferenz am Freitag, den 5. Februar 2021, man habe noch „keine belastbare Evidenz aus Behandlungsdaten“ zu den Lockdown-Folgen.

Die Regierung sei „beratungsresistent“ — so Prof. Matthias Schrappe — und Prof. Esfeld von der Leopoldina spricht vom „politischen Missbrauch von Wissenschaft“: Wissenschaftler hätten in einer Stellungnahme der Leopoldina vom 7. Dezember 2020 „alle wissenschaftlichen Standards und jegliche Verantwortung über Bord geworfen“ (6).

RT DE berichtete am 7.

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