Die große Umkehrung

die-grose-umkehrung

10-03-21 12:03:00,

Ich möchte euch einen Ausblick geben auf die Frage: „Wo zieht es dich hin? Wo zieht es uns hin? Wo zieht es mich hin?“, weil mich in der letzten Zeit viele Nachrichten erreicht haben, die meinten: „Was sollen wir denn tun? Es ist ja gut und schön, dass du uns Bücher vorstellst und pseudointellektuelle Geschwurbel-Gedanken ins Internet stellst, aber was sollen wir denn tun?“

Im Grunde genommen ist alles gesagt. Wir alle sind uns gewahr, dass wir die Menschen nicht mehr aufwecken — zumindest nicht mit Fakten — und dass es, wenn es passiert, sowieso zu spät sein wird. So wie wir nun auch bemerken, dass die Medien so langsam aufwachen, dass so langsam andere Stimmen Gehör finden und Aspekte und Argumente, die eigentlich bereits seit über einem halben Jahr bekannt sind, jetzt gerade erst in Mainstream-Presseerzeugnissen gebracht werden. Beispielsweise die Theorie, die Michael Sanger, im deutschsprachigen Raum Aya Velázquez vorgestellt hat, von der Lockdown-Strategie der kommunistischen Partei Chinas als politische Strategie, die in den Westen transferiert wurde. Darüber hat die WELT sich ein halbes Jahr später bemüßigt, einen „investigativen“ Artikel herauszubringen.

Das wird getan, um es hinterher nicht erscheinen zu lassen, als hätte man gar nichts gemacht: „Ja wir hatten doch auch Daniel Kehlmann zu Wort kommen lassen und Yuval Noah Harari durfte auch etwas über den Überwachungsstaat sagen, der mit den Maßnahmen eingeführt wurde und wahrscheinlich nicht mehr verschwinden wird.“ Das ist etwas anders als bloße Feigenblättchen.

Der augenblickliche Gedankengang muss wohl folgender sein: Wir haben es nun lange genug herausgezögert, haben lange genug die Idioten vorausgeschickt, die Fußsoldaten in die Schlacht gesendet, die sich massakrieren haben lassen — für die Wahrheit. Jetzt, wo wir Terrain gewonnen haben, können wir uns auch heranwagen. Und wir wagen uns vor und sagen: „Hey, vielleicht sollten wir aufpassen, dass wir unsere Grundrechte nicht einfach so aufs Spiel setzen.“

Aber ich möchte meinen Blick zum Positiven wenden. Es entsteht eine gewisse Sogwirkung, wenn wir Blickrichtungsänderungen vornehmen. Viele haben das Gefühl: „Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin verzweifelt, ich sehe die größte Katastrophe auf mich und auf die Gesellschaft zurollen oder sie ist schon da, ich sehe die Blindheit der Menschen und ich sehe, ganz nach Platon oder Orwell, den Hass der Menge gegen diejenigen, die die Wahrheit aussprechen.“

Obwohl wir uns gerade so ohnmächtig fühlen — im Sumpf —,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: