Ibiza-Video: Hauptverdächtiger wird nach Österreich ausgeliefert – Beim Spiegel ändert sich der Tonfall | Anti-Spiegel

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10-03-21 09:53:00,

Der Privatdetektiv, der Drahtzieher hinter dem Ibiza-Video war, wird nach Österreich ausgeliefert. Dem Spiegel scheint das nicht zu gefallen, wie sein Artikel darüber zeigt.

Das Ibiza-Video war im Grunde eine komplett illegale Aktion. Es verstößt gegen geltendes Recht, wenn man Gespräche ohne Wissen des Gesprächspartners heimlich filmt und aufnimmt. Im Falle des Ibiza-Videos war es sogar eine von langer Hand vorbereitete Falle, bei der der Lockvogel, eine angebliche Tochter eines russischen Oligarchen, eine extra dafür gecastete Schauspielerin war. Ziel der Aktion war es, Heinz-Christian Strache, den damals führenden Politiker der österreichischen FPÖ, zu kompromittierenden Aussagen zu verleiten. Bei dem fast achtstündigen Gespräch wurde reichlich Alkohol gereicht und möglicherweise wurden noch andere Substanzen untergemischt.

Wie im August 2020 veröffentlichte Teile des Gespräches zeigen, haben die Lockvögel dabei nichts unversucht gelassen, Strache auf´s Glatteis zu führen. Darüber habe ich ausführlich berichtet, den Artikel mit den Veröffentlichungen finden Sie hier. Trotzdem hat Strache nichts illegales gesagt oder versprochen.

Der Spiegel hat den Skandal losgetreten, indem er wenige Minuten zusammengeschnittener Fetzen des achtstündigen Videos veröffentlicht hat. In diesen aus dem Zusammenhang gerissenen Fetzen sah es so aus, als könnte Strache bestechlich sein.

Strache hat gefordert, das gesamte Gespräch zu veröffentlichen, damit jeder sehen kann, was er gesagt hat. Der Spiegel hat das verweigert und Strache konnte das auch auf juristischem Wege nicht erzwingen. Was hat der Spiegel zu verbergen?

Einer der Drahtzieher des Videos ist ein deutscher Privatdetektiv. Die österreichischen Behörden haben seine Auslieferung beantragt, denn das Video ist de facto illegal entstanden. Seine Erstellung war eine sehr teure Operation, denn die monatelangen Vorbereitungen, die Ausrüstung, Reisen, Miete der Villa auf Ibiza, Casting und Bezahlung des Lockvogels, all das dürfte zusammen etwa eine Million Euro gekostet haben.

Da stellt sich die Frage, wer hat das bezahlt und warum? Das Video wurde ja auch nicht schnell zu Geld gemacht, es wurde jahrelang im Schrank liegen gelassen und dann – so ein Zufall – vom Spiegel und der Süddeutschen Zeitung eine Woche vor der Europawahl 2019 öffentlich gemacht. Natürlich hat das Video damit die Europawahl beeinflusst und das dürfte das Ziel der Hintermänner gewesen sein.

Bisher sind Spiegel und Süddeutsche mit der Sache durchgekommen. Strache konnte juristisch nichts erreichen, selbst Strafanzeigen in Deutschland haben nichts gebracht. Spiegel und Süddeutsche halten das Video unter Verschluss,

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