Vater der dritten Welle

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10-03-21 12:03:00,

von Rosemary Frei

John Edmunds ist ganz oben angekommen. Er ist einer der Mafiosi der Modellrechnungen. Der Professor aus London, Großbritannien, ist ein wichtiger Berater der Regierung in Fragen der Covid-19-Politik. Edmunds war auch Mitautor einer der grundlegenden Modellrechnungspapers beteiligt, die benutzt wurden, um die Massen davon zu überzeugen, dass die Wachsamkeit gegenüber der „Variant of Concern“ (VOC) B.1.1.7 von höchster Priorität sein müsse.
Und Edmunds schrieb an dem einflussreichen Bericht vom 21. Januar 2021 mit, der schlussfolgerte: „Es besteht die realistische Möglichkeit, dass VOC B.1.1.7 verglichen mit Nicht-VOC-Viren mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden ist.“

Darüber hinaus spricht er oft mit Reportern von der Tödlichkeit der neuen Variante. Edmunds erzählt ihnen zum Beispiel, dass eine „Katastrophe“ einträte, wenn die Sperren zu früh gelockert würden, denn zuerst müssten „viel, viel, viel mehr geimpft werden als nur die Alten.“

Zufällig ist Edmunds auch der Ehemann einer Frau, die zumindest bis April 2020 bei GlaxoSmithKline (GSK) angestellt war und Anteile an dem Unternehmen hielt. Edmunds legt das in keinem der Medieninterviews, die ich gelesen und gesehen habe, offen, so wie er auch seine eigenen Unternehmensbeteiligungen nicht offenlegt.

Einem Artikel des Daily Telegraph vom April 2020 zufolge ist Edmunds‘ Ehefrau Jeanne Pimenta und arbeitet für GSK. Der Artikel des Daily Telegraph stellt fest, dass Edmunds beteuert habe, seine Partnerin habe kürzlich bei GSK gekündigt. Unklar ist also, ob Pimenta gegenwärtig dort arbeitet oder nicht. Ich habe ein wenig nachgeforscht und herausgefunden, dass das einzige LinkedIn-Profil einer Jeanne Pimenta angibt, sie sei gegenwärtig Direktorin für Epidemiologie bei GSK, während Jeanne Pimentas ResearchGate-Profil sie als Epidemiologin bei BioMarin Pharmaceutical darstellt. Später im Artikel werde ich noch etwas mehr darüber schreiben, dass Edmunds mit einer gegenwärtigen oder ehemaligen Glaxo-Mitarbeiterin verheiratet ist.

Jedenfalls geht der finanzielle Erfolg von GSK durch die Decke. Das Unternehmen gab am 3. Februar bekannt, dass es mit dem mRNA-Impfstoffhersteller CureVac zusammenarbeitet und 150 Millionen Euro — rund 180 Millionen US-Dollar — in die Entwicklung neuer Impfstoffe für die neuen Varianten investiert.

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