Die bequemte Luege der Zentralbank, 09.03.2021

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11-03-21 04:47:00,

https://goldswitzerland.com/the-feds-most-convenient-lie-a-cpi-charade/

Die bequemste Lüge der Zentralbank:

Der Affenzirkus mit dem Verbraucherpreisindex

von Matthew Piepenburg, 09.03.2021

Auch wenn die Fed zu einer Doppelzüngigkeit neigt, die einen Politiker erröten lassen würde, erzählt uns die Zentralbank,
dass ihr primärer Fokus auf der Arbeitslosigkeit liegt, nicht auf der Inflation.

Ich möchte den Leser jedoch daran erinnern, dass im Sommer 2020 ein sichtlich nervöser Herr Powell (der Chef der Fed) mit
einem spezifischen (und Schlagzeilen machenden) Plan daherkam, man würde eine Inflation von mehr als 2% „erlauben“.

Diese „neue Inflationsrichtung“ ignorierte die breite Ironie, dass die Fed jahrelang ohne Erfolg das „Ziel“ einer 2%
Inflation anstrebte, bevor man das „Ziel“ durch eine „Erlaubnis“ ersetzte.

Eine so magische Wortwahl enthüllt eine kritische Stinkbombe im semantischen Wortschatz der Fed.

Wenn die Fed beispielsweise jahrelang ohne Erfolg ernsthaft das Inflations-“Ziel“ anging, wie kann Powell dann plötzlich die
öffentliche Fähigkeit haben, mehr von dem zu „erlauben“, was er vorher nicht erreicht hat? So als wäre Inflation bloß ein Thermostat, das man in seinem Haus rauf und runter drehen kann.

(Anm.d.Ü.: Siehe auch die neuesten Zerohedge-Berichte: „Das ist irre!“ – Aktien schießen nach manipuliertem CPI-Bericht nach
oben https://www.zerohedge.com/markets/nuts-stocks-explode-higher-after-fabricated-cpi-print

und

„CPI steigt im Februar, BLS gibt zu, dass das meiste davon erfunden ist“: https://www.zerohedge.com/economics/us-consumer-prices-jump-fastest-pace-7-months-february )

Die verlogene Inflationsstatistik

Die ungeschminkte Wahrheit ist, dass die Fed, synchron mit den Romanautoren beim Amt für Arbeitsmarktstatistik (BLS), die
Verbraucherpreise so ehrlich berichtet wie Al Capone sein zu versteuerndes Einkommen.

Kurz gesagt: Die Fed hat seit Jahren über die Inflation gelogen (d.h., sie heruntergespielt).

Wie wir in vielen Berichten bereits gezeigt haben, ist der von der BLS benutzte Verbraucherpreisindex (CPI) zur Messung der
Inflation ein blanker Hohn. Er erlaubt dem BLS, und somit der Fed, im Grunde jede Inflation zu „berichten“, die sie für angemessen halten – zumindest bisher.

Würde die Fed die Gewichtungsmethoden zur Messung der CPI-Inflation aus den 1980er Jahren heute benutzen, dann würde die
CPI-gemessene Inflation eher bei 10% liegen, und nicht bei den berichteten 2%.

Besorgt über die steigenden Verbraucherkosten, hat die Fed einfach ihre CPI-Skala zur Messung desselben geändert, um die
steigenden Kosten effektiv herunterzuspielen, wie eine Diäten-Waage,

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