Nur für die Regebogenpresse? Was das Interview von Harry und Meghan über die britischen Medien aussagt | Anti-Spiegel

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13-03-21 10:43:00,

Das Interview von Harry und Meghan, über das die Regenbogenpresse so aufgeregt berichtet, enthält auch politischen Sprengstoff, den die westlichen Medien bewusst nicht erwähnen – Schließlich betrifft er die westlichen Medien selbst.

Auch wenn viele denken, dass Interviews der britischen Royals nur etwas für die Regenbogenpresse sind, sollte man dabei immer genau zuhören. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht einfach über Stars und Sternchen sprechen. Die Royals stellen das britische Staatsoberhaupt, das wesentlich mehr Macht hat, als man gemeinhin glaubt. Daher lohnt es sich, genau hinzuhören, wenn in der königlichen Familie ein Streit eskaliert.

In diesem Fall hat mit Harry jemand gesprochen, der die britischen Medien und ihre Arbeitsweise seit der Kindheit kennt. Wenn so jemand anfängt, Interna auszuplaudern, sollte man ihm genau zuhören.

Während ich noch darüber nachgedacht habe, wie ich meinen Artikel dazu aufbauen soll, hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharova, mir die Arbeit bereits abgenommen und sich in einer offiziellen russischen Erklärung dazu geäußert. Die Tatsache, dass sich das russische Außenministerium zu dem Interview so ausführlich äußert, bestätigt meine These, dass man bei dem Interview genau zuhören sollte. Daher habe ich die offizielle russische Erklärung zu dem Interview von Harry und Meghan bei Oprah Winfrey übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Wir haben viele Anfragen bekommen, das spektakuläre Interview des Herzogs und der Herzogin mit CBS zu kommentieren. All diese Dinge interessieren uns nicht. Wir werden eine derartige Wechselbeziehungen nicht kommentieren. Das geht uns nichts an.

Aber wir sind sehr interessiert und besorgt über alles, was mit britischer Propaganda zu tun hat und wie die Meinungsfreiheit in Großbritannien vernichtet wird. In diesem Zusammenhang haben wir diesem Interview unsere Aufmerksamkeit geschenkt.

Zunächst einmal werfen einige sehr spezielle – man kann sagen – „Modalitäten“ der Arbeit der britischen Medien Fragen auf. So sagte der Herzog von Sussex wörtlich: „Es gibt einen „unsichtbaren Vertrag“ zwischen dem Institut – der Monarchie – und den Boulevardblättern, den britischen Boulevardblättern. Vereinfacht gesagt, wenn man als Familienmitglied freundlich zu den Reportern ist und ihnen alles mitteilt, wird die Presse einen besser behandeln.“ Wie wir es verstehen, bezieht sich das Wort „Institut“ in diesem Fall auf den Apparat des königlichen Hofes und die Familie des Staatsoberhauptes selbst – oder besser gesagt auf das Staatsoberhaupt von sechzehn Staaten: Australien, Antigua und Barbuda, die Bahamas, Barbados, Belize,

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