Der Eurovision-Song-Contest als Instrument der westlichen Propaganda | Anti-Spiegel

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15-03-21 06:02:00,

Wo überall verdeckte Propaganda für die Politik des Westens versteckt ist, ist immer wieder überraschend. Dabei wird oft sehr unterschwellig gearbeitet, indem auch bei unpolitischen Themen Sympathien oder Antipathien entsprechend den Narrativen des Westens befeuert werden. In diesem Jahr wird das beim Eurovision-Song-Contest besonders offensichtlich.

Politische Propaganda findet nicht nur in den Nachrichten statt. Besonders gerne werden dafür auch Unterhaltungsformate genutzt, weil die auch politisch weniger interessierte Menschen erreichen und auch bei denen die gewünschten Narrative ins Unterbewusstsein pflanzen. Ich habe zum Beispiel mal über eine Weihnachts-Sendung der ARD berichtet, in der Ausländer den Zuschauern zeigen konnten, wie sie in Deutschland ihre Weihnachtstraditionen leben. Dabei durfte ein Russe nicht fehlen und natürlich waren in der Sendung viele unterschwellige Aussagen eingebaut, die Russland in ein schlechtes Licht stellen sollten. So wurde zum Beispiel – absolut wahrheitswidrig – behauptet, in Russland sei es schwierig, frische Lebensmittel wie zum Beispiel Mohrrüben zu kaufen. Details dazu finden Sie hier.

Das ist nur eines von unzähligen Beispielen dafür, wie westliche Medien keine noch so unpassende Gelegenheit auslassen, um anti-russische Narrative zu verbreiten. Dabei darf auch kräftig gelogen werden, denn der durchschnittliche Fernsehzuschauer war ja nie in einem russischen Supermarkt. Der Eurovision-Song-Contest als Propaganda-Instrument

Ein besonders auffälliges Beispiel ist der Eurovision-Song-Contest, der spätestens seit 2016 zur Unterstützung der westlichen Narrative missbraucht wird und von Menschen gesehen wird, die sich für Politik eher weniger interessieren. 2016 wurden dort die Regeln geändert. Vorher durften die Zuschauer per Telefonabstimmung entscheiden, wer den Contest gewinnt. Dieses demokratische System hat offensichtlich gestört, denn seit 2016 vergeben nationale Jurys die Hälfte der Punkte, womit das Ergebnis lenkbar geworden ist.

Das mag nach einer Verschwörungstheorie klingen, aber die Ergebnisse ab 2016 sprechen für sich. 2016 hat prompt der ukrainische Beitrag gewonnen. Das mag Zufall gewesen sein, aber es war auch ausgesprochen praktisch. Damit war Kiew 2017 der Ausrichter des Song-Contests und prompt wurde die russische Künstlerin nicht zur Teilnahme zugelassen, weil Kiew ihr kurzerhand die Einreise in die Ukraine verboten hat.

Die Künstlerin war Julia Samoilowa, die nach westlichen Kriterien eigentlich eine Sympathieträgerin sein müsste. Sie ist schwerbehindert, sitzt im Rollstuhl, hat aber eine sehr schöne Stimme und ist eine wirklich gute Sängerin. Sie durfte erst 2018 teilnehmen. Über Musikgeschmack lässt sich bekanntlich streiten und ob sie mit ihrem Lied Chancen gehabt hätte,

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