US-Wahl: Die Washington Post gibt zu, Trump Worte in den Mund gelegt zu haben, die er nie gesagt hat | Anti-Spiegel

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16-03-21 11:50:00,

Es ist nur eine sehr kleine Meldung in der Washington Post, aber sie hat Sprengstoff. Und wahrscheinlich wird in Deutschland nicht darüber berichtet, denn sie bestätigt, dass die US-Medien Trump frei erfundene Zitate in den Mund gelegt haben.

Kurz nach dem sogenannten „Sturm auf das Kapitol“ haben US-Medien Trump frei erfundene Zitate in den Mund gelegt. Die Stimmung in den USA war zu den Zeitpunkt aufgeheizt und die US-Demokraten und die ihnen treu ergebenen Medien haben alles getan, um Trump zu schaden. Das Ziel war es, ein weiteres Amtsenthebungsverfahren gegen Trump anzustrengen, um ihm auf Lebenszeit zu verbieten, für politische Ämter zu kandidieren.

Die Demokraten haben am 9. Januar angekündigt, das neue Amtsenthebungsverfahren zu starten. Wie der Zufall es wollte, war das auch der Tag, an dem die Washington Post das frei erfundene Trump-Zitat veröffentlicht hat.

Auch die deutschen Medien haben die Geschichte, Trump habe die Wahl beeinflussen wollen, aufgegriffen und fleißig verbreitet. Der Spiegel zum Beispiel berichtete an eben jenem 9. Januar 2021 unter der Überschrift „Laut Medienbericht – Trump soll ein weiteres Mal versucht haben, Wahlausgang zu beeinflussen„:

„Schon Ende Dezember soll US-Präsident Donald Trump im Bundesstaat Georgia angerufen und einen leitenden Beamten unter Druck gesetzt haben. Das berichtet die »Washington Post«.“

Das war – das haben viele seinerzeit schon vermutet – dreist gelogen. Wer damals jedoch die Medien der Lüge bezichtigt hat, der wurde seinerseits medial als Verschwörungstheoretiker angegriffen. Nun zeigt sich, dass die damaligen „Verschwörungstheoretiker“ wieder einmal recht hatten. Am 16. März 2021 hat die Washington Post in einem sehr kurzen Artikel eingestanden, dass das alles frei erfunden war.

Die Meldung wurde damals in großen Überschriften verbreitet und heizte den „Skandal“ um Trump an. Die heutige Richtigstellung ist hingegen so kurz, dass ich sie hier komplett übersetze:

„In einer Geschichte vom 9. Januar 2021 über ein Telefonat zwischen dem damaligen Präsidenten Donald Trump und einem führenden Wahlermittler in Georgia berichtete The Associated Press, basierend auf Informationen einer Quelle, fälschlicherweise, dass Trump den Ermittler gedrängt habe, „den Betrug zu finden“ und gesagt habe, dass er den Ermittler zu einem Nationalhelden machen würde. Eine Aufzeichnung des Anrufs, die zwei Monate später veröffentlicht wurde, ergab, dass Trump weder das eine, noch das andere gesagt hat, sondern stattdessen sagte, dass der Ermittler, wenn er sich Fulton County anschaue,

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