Auf dem Hochseil

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17-03-21 11:53:00,

Der dynamische Prozess, jeden Augenblick und jeden Tag neu auf dem Hochseil des „Schönen, Wahren, Guten” wieder ins Gleichgewicht zu kommen, ist die ganz persönliche Selbstverantwortung, im Gleichgewicht und in Harmonie mit der Schöpfung zu bleiben.

Dieses Gleichgewicht zu erlangen, ist nicht einfach, denn es wird immer wieder durch andere Energien beeinflusst, wenn nicht sogar manipuliert. Um freie, souveräne, erwachsene und fähige Lebewesen zu werden und zu bleiben, ist es unsere Aufgabe, für uns ganz persönlich, egal was uns umgibt, dieses Gleichgewicht zu erlangen und immer neu zu entfalten.

Gerade jetzt, da sich die Welt, wie wir sie kennen, im freien Fall der Zerstörung befindet, ist es besonders wichtig, dies zu beherzigen. Denn wir sind es, die mit unserem freien Willen, mit der Ausrichtung unseres Geistes schöpferisch sind und das Raum-Zeit-Gefüge (mit-)gestalten.

Wollen wir nicht den Transhumanisten der Schönen Neuen Welt(-ordnung) die Welt als kontrollierte Sklaven überlassen, müssen wir uns jetzt zu unseren Visionen und Werten bekennen, uns jetzt entscheiden, dem „Schönen, Wahren, Guten” zu dienen, unserem göttlichen Selbstanteil Rechnung zu tragen, das uns intuitiv und natürlich innewohnt.

Das ist eine große, vielleicht die größte Herausforderung und sie ist es auch wert, erzählt zu werden. Wohlan, erzählt forthin die Geschichte eurer Ganzwerdung und nicht die Geschichten eures Scheiterns. An dieser Stelle gehört das Scheitern nicht verurteilt. Vielmehr geht es um die Absicht und die Ausrichtung des Geistes. Auf dem Weg der Ganzwerdung erleben wir viel sogenanntes Scheitern, das wir wohlwollend und respektvoll Erfahrungen nennen dürfen und das uns nicht von dem inneren Weg abbringen lassen sollte.

Denn wie überall in den wesentlichen Dingen gibt es auch hier nur individuelle Lösungen, die individuell gelebt und vollzogen im Bewusstsein der Ganzheit und der Menschheitsfamilie dann kollektive und positive Folgen hat.

Wir sind täglich hin- und hergerissen, ob wir in der einen oder anderen Sache aktiv werden, uns einsetzen sollen oder nicht. Auch dafür gibt es keine Pauschalantworten.

Grundsätzlich ist die innere Ausrichtung des Geistes entscheidend dafür, womit wir in Resonanz gehen. Es genügt also durchaus, mit einer Sache nicht einverstanden zu sein und ihr dadurch keine Energie zu schenken. Wir müssen für diese Sache nicht gleich auf die Straße gehen. Zumindest ist dies nicht die einzige Lösung. Ziviler Ungehorsam und passiver Widerstand sind auch sehr effektive Mittel. Momentan ist dieses Nicht-mehr-Mitmachen vielleicht noch wichtiger als je zuvor,

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