Biden hält Putin für einen “Killer” und kündigt neue Sanktionen an – Wie reagiert Russland? | Anti-Spiegel

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17-03-21 07:26:00,

Nun beginnt eine konzertierte Aktion der USA, denn es wurde ein Bericht der US-Geheimdienste veröffentlicht, der Russland mal wieder Wahleinmischung vorwirft und unmittelbar danach kündigt Biden in einem Interview neue Russland-Sanktionen an. Das Timing, mit dem die Meldungen aufeinander abgestimmt sind, ist perfekt.

Der Spiegel berichtete unter der Überschrift „Geheimdienstbericht – Putin wollte US-Wahl zugunsten von Trump beeinflussen“ über den Geheimdienstbericht:

„Ein freigegebener Bericht des US-Geheimdenstkoordinators kommt zu dem Schluss, dass die russische Regierung Einfluss auf die US-Wahl nehmen wollte“

Da könnte man noch meinen, das ist nichts Neues, das kennen wir schon seit 2016. Aber dann steht im Spiegel zu lesen:

„Russland habe sich 2020 auf Desinformation konzentriert, sich aber im Gegensatz zur Wahl 2016 nicht darum bemüht, die Wahlinfrastruktur in den USA direkt zu untergraben, hieß es.“

Das ist vielsagend. Ich habe über die Vorwürfe der US-Demokraten, Russland habe sich in die Wahl 2016 eingemischt, sehr viel berichtet und kenne die Vorwürfe sehr genau. Die Vorwürfe betrafen den angeblichen Hack des Servers der Demokraten 2016, sie betrafen angebliche russische Kampagnen in sozialen Netzwerken wie Facebook und sie betrafen eine angebliche Verschwörung von Trumps Wahlkampfteam mit Moskau. Aber es gab nie Vorwürfe, die Russen hätten 2016 versucht, „die Wahlinfrastruktur in den USA direkt zu untergraben.“ Wie genau soll das abgelaufen sein? Es gab nie Meldungen, Russland habe das Wahlsystem der USA gehackt oder sonst wie „die Wahlinfrastruktur in den USA untergraben.“

Dieser Vorwurf ist neu, er wird aber so dargestellt, als sei er erstens altbekannt und zweitens Fakt. Es wird etwas als gegeben hingestellt, was nie behauptet (geschweige denn mit Details belegt) wurde. Das ist ein beliebtes Mittel der Propaganda, denn der Leser überliest das in der Regel, ohne sich zu fragen, ob es diese Vorwürfe früher mal gegeben hätte. Stattdessen setzt sich diese Information in seinem Unterbewusstsein als gegeben fest.

Dass alle Untersuchungen der Jahre nach 2016 ergeben haben, dass an den Vorwürfen nichts dran war und dass freigegebene CIA-Memos belegen, dass Hillary Clintons Wahlkampfteam die ganze Geschichte um Trumps Verbindungen zu Russland frei erfunden hat, um von Clintons eigenem Email-Skandal abzulenken, wird vom Spiegel und anderen Medien, die diese Meldung aufgreifen, nicht einmal erwähnt. Warum diese unwahre Behauptung?

Man muss sich fragen,

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