Die virale Gehirnwäsche

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17-03-21 09:40:00,

Wir befinden uns auf dem Weg in die Normalisierung des Ausnahmezustands. Es gibt eigentlich nur eine Erklärung für die enorme Diskrepanz zwischen den Realitäten von Covid-19 und der kollektiven Erstarrung: Gehirnwäsche unvorstellbaren Ausmaßes. Der Fachbegriff lautet Propaganda. Der Erfinder des modernen Propagandabegriffs heißt Edward Bernays. In seinem Buch Propaganda von 1928 legt er die Karten auf den Tisch:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist.“

Propaganda — einmal auf den Weg gebracht — infiziert als Erste umgehend die Propagandisten selbst.

Die Mainstream-Medien bilden seit geraumer Zeit eine geschlossene Gesellschaft, der jeder nennenswerte Pluralismus abhandengekommen ist. Es war schon länger zu beobachten, wie das Rudel sich selbst hypnotisierte und als Künder letzter Wahrheiten auftrat. Im Rausch der Apokalypse hat es sich nun vollends verhext. Die systematisch einseitigen, bei Bedarf falschen Informationen haben sich zu einer Erzählung verdichtet, die sich quasi autonom fortschreibt.

Dass sich die Berichterstattung über SARS-CoV-2 zur apokalyptischen Beschwörung aufblasen konnte, beruht auf zwei Faktoren:

  1. Jede Einschätzung, jede Beobachtung eines pandemiefähigen neuen Erregers setzt eine hoch qualifizierte Expertise voraus.
  2. Es gab keine Expertise.

Zwar wurde pausenlos die „Neuartigkeit“ des Virus beschworen — und damit zugleich seine Gefährlichkeit „begründet“ —, doch zugleich bedeutete „neuartig“, dass man nichts über das Virus wissen konnte und also erst aufmerksame Beobachtung erlaubte, sein Verhalten zu entschlüsseln. Das erklärt auch, warum die federführenden Experten sich laufend korrigieren mussten.

Doch unsere Medien haben alles unvermeidlich Tastende oder vorläufig Ungenaue ausgeblendet beziehungsweise gleich ins Faktische übersetzt. Schließlich hätte jedes Nachfragen die Wucht des Verstörenden gebremst. Die Pseudoexpertise, die die Medien verbreiteten, traf auf ein vollkommen unvorbereitetes Publikum. Auf eine Bevölkerung, die beispielsweise nicht weiß, dass in Deutschland jährlich über 100.000 Menschen an Atemwegsinfektionen oder Lungenentzündungen sterben, was ungefähr 10 Prozent der jährlichen Todesfälle entspricht.

Das heißt, die Covid-19 zugeschriebenen Todesfälle entsprechen 10 Prozent der normalerweise an Atemwegsinfektionen Versterbenden pro Jahr, machen also nur insgesamt 1 Prozent aller Todesfälle aus,

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