Corona: Die Panikmache der Medien ist das größte Problem

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18-03-21 01:51:00,

Viele große deutsche Medien schüren weiterhin Panik, Paranoia und Spaltungen: Auf Basis aussageloser und absoluter Zahlen werden die sozialen Aspekte eiskalt ignoriert. Gegen diese Stimmungsmache der Presse kommen auch wohlmeinende Politiker nicht an. Ohne ein Ende der Medienkampagnen wird es keinen Ausweg aus dem Lockdown-Irrsinn geben. Von Tobias Riegel.

Wie kommt die Gesellschaft aus der irrationalen Corona-Sackgasse wieder heraus, in die sie vor allem von großen Medien getrieben wurde? Auf weite Teile der Politik ist dabei nicht zu zählen: Sich als Politiker öffentlich gegen die dominanten aktuellen Panik-Kampagnen der Medien zu stellen, käme in vielen Fällen einem politischen Suizid gleich. Das soll die handelnden Politiker nicht pauschal entlasten: Viele von ihnen profitieren von der Angstmache und fördern sie aktiv. Andererseits kommen aber auch wohlmeinende Politiker nicht gegen die Medienkampagnen an, sie haben keine Chance. Für eine realistische Perspektive eines Endes der unhaltbaren Corona-Politik ist diese Betrachtung der Kräfteverhältnisse zwischen Politikern und Medien wichtig.

Medien bleibt nur noch die Vorwärtsverteidigung

Wegen des Zustands einer auch von Medien getriebenen Politik ist für eine langfristige Erlösung von der Lockdown-Politik eine andere, vorgelagerte Frage wichtig: Wie kommen zunächst diese Medien aus der Virus-Sackgasse wieder heraus? Das wird ein schwieriges Unterfangen: Den in der Panikmache besonders engagierten Medien und Redakteuren bleibt fast nur noch die Vorwärtsverteidigung in Form von noch mehr Panikmache – um rationale Analysen der Lockdown-Politik zu verhindern. Denn würden solche Analysen zugelassen, würden sie die bisherige Verantwortungslosigkeit der bestimmenden Personen und die Verletzungen der Verhälnismäßigkeiten durch die Lockdowns sofort offenbaren.

Dieses Phänomen der medialen Vorwärtsverteidigung zur Vernebelung der eigenen Mitverantwortung kennt man bereits von der (Vor-)Berichterstattung zu den illegalen Kriegen des Westens, etwa gegen Syrien: Um die Mitverantwortung an der publizistischen Vorbereitung des Blutvergießens möglichst lange zu kaschieren, wurde die Propaganda um den „demokratischen Widerstand“ der syrischen AlKaida-Krieger in immer neue und absurdere Höhen getrieben – und das über zehn Jahre lang. Man kann nur inständig hoffen, dass die Kampagnen zu Corona früher zusammenbrechen.

Zahlenkolonnen, „Mutanten“-Horror, Diffamierungen

Die bisherigen Medien-Standpunkte zu Corona beruhen weitgehend auf aus dem Zusammenhang gerissenen absoluten Zahlen, die ungeeignet sind, das Gefahrenpotenzial des Virus rational abzubilden. Zusätzlich beruhen die Presse-Kampagnen auf groben Auslassungen, etwa was die tatsächlich „an Corona“ Verstorbenen betrifft oder die nicht dramatischen Situationen auf den deutschen Intensivstationen. Diese extrem selektiven Medienstandpunkte,

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