Das russische Fernsehen über Bidens Interview: “Ausreden, Ungereimtheiten und offene Beleidigungen” | Anti-Spiegel

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18-03-21 12:02:00,

Das Interview von Joe Biden hat eingeschlagen wie eine Bombe. Das gilt nicht nur für die Medien im Westen, sondern auch in Russland. Daher will ich hier den Bericht des russischen Fernsehens über das Interview übersetzen.

Joe Biden hat alle Erwartungen erfüllt und in dem Interview zum Angriff auf Russland geblasen, ich habe darüber bereits berichtet. Dabei hat Biden sich persönliche Beleidigungen an die Adresse Putins in den Mund legen lassen, die man noch nicht einmal in den schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges aus dem Weißen Haus gehört hat. Russland hat darauf reagiert, indem es seinen Botschafter aus Washington zu Konsultationen nach Moskau gerufen hat. Auch das hat es meines Wissens noch nicht gegeben (korrigieren Sie mich, sollte ich da eine Wissenslücke haben).

Da das Biden-Interview eine offene Provokation war, ist es für deutsche Leser sicher interessant, wie in Russland darüber berichtet wurde. Daher habe ich den Beitrag aus den Abendnachrichten des russischen Fernsehens vom Mittwoch übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Was ist schwieriger? Migranten aus den USA fernzuhalten oder US-Soldaten aus Afghanistan zurückzubringen? Trump zum Schweigen zu bringen oder Amerikaner zu impfen? Biden wurden heute in einer Live-Übertragung von ABC Fragen gestellt. Im Gegensatz zum gesprächigen Trump mussten ihm die Antworten aus der Nase gezogen werden. Darum wurde die Frage zum brisantesten Thema, dem russischen, so gestellt, dass Biden nur zustimmend zu murmeln brauchte.

Aus den USA berichtet unser Korrespondent Valentin Bogdanov.

Joe Biden kann als versteckter Präsident bezeichnet werden. Von der ewig neugierigen amerikanischen Presse mit ihren unbequemen Fragen wird er offen von einer unglaublich dicken Wand aus Beratern und Assistenten abgeschirmt. Das Ergebnis: 55 Tage ohne Pressekonferenzen und erst das zweite Interview seit der Amtseinführung. Offensichtlich um Überraschungen zu verhindern wurde es Tête-à-Tête geführt. Sogar der richtige Zeitpunkt für die Ausstrahlung wurde im Vorwege erraten.

„Die Direktorin der Nationalen Geheimdienste hat heute einen Bericht vorgelegt, in dem es heißt, dass Wladimir Putin während der Wahl Operationen genehmigt hat, um Sie zu verunglimpfen, Präsident Trump zu unterstützen, unsere Wahlen zu beschädigen und unsere Gesellschaft zu spalten. Welchen Preis soll er zahlen?“, fragte der Journalist.

„Er wird dafür bezahlen. Wir hatten ein langes Gespräch. Ich kenne ihn relativ gut. Am Anfang unseres Gespräches sagte ich: Ich kenne Sie, und Sie kennen mich. Wenn ich herausfinde,

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