Messenger und Co.: Die Jedermann-Honigfallen des Internets | www.konjunktion.info

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18-03-21 01:14:00,

Veröffentlicht 18. März 2021

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Messengers - Bildquelle: Pixabay / LoboStudioHamburg; Pixabay License

Messengers – Bildquelle: Pixabay / LoboStudioHamburg; Pixabay License

Es gibt nicht nur technisch stichhaltige Gründe, überteuerte Smartphones Ortungsgeräte mit einer gewissen Vorsicht zu behandeln. Das gilt doppelt und dreifach für die vermeintlich “sicheren” Messaging-Apps, die darauf laufen. WhatsApp, iMessenger oder auch Telegram sind in ihrer Nutzung mehr als bedenklich geworden, da nicht nur “hochrangige Politiker und Regierungsbürokraten” die Offenlegung der Nutzer und deren Inhalte verlangen, sondern auch weil Nutzer der “falschen Plattformen” mit Begriffen wie “inländischer Terrorist” in Verbindung gebracht werden. Natürlich sind das medial gezielt eingesetzte Kampfbegriffe und ein Vorzeichen dafür, dass die Sicherheits- und Geheimdienste gerade dabei sind, eine neue Bedrohung du jure zu adoptieren. Aktivisten – egal aus welchem Lager – sollten vielleicht einen Moment innehalten und die Vorteile traditionellerer Formen der Organisierung in Betracht ziehen.

Sobald eine Bewegung stark von einer digitalen Plattform abhängt, haben Sie am Ende keine Bewegung mehr. Was man tatsächlich hat, ist ein Honigtopf, eine im IT-Sprachgebrauch als honey pot oder honey trap bezeichnete Falle, der, wissentlich oder unwissentlich, diejenigen anlockt, die von ihm angezogen werden (sollen). Letztendlich durchlaufen all diese Daten eines solchen Dienstes ein Labyrinth aus miteinander verbundenen Prozessen, die zentral “anlanden”, damit gesteuert und überwacht sowie von “Sie-wissen-schon-wem” kontrolliert werden. Das bedeutet, dass leistungsstarke Datenkorrelationstechniken nicht imaginär sind und die so genannte “starke” Verschlüsselung ein Trugbild ist. Vermutungen über die Sicherheit anzustellen ist ein Akt blinden Aberglaubens. Sie könnten genauso gut anfangen, Knoblauch aufzuhängen, um Vampire abzuwehren.

Seien Sie versichert, dass die Mächte, die unser aller Leben bestimmen, wie die sprichwörtliche Falken AUFpassen, um Nichts unserer elektronischen Äußerungen zu VERpassen. Ein gemeinsamer Geheimdienstbericht, der kürzlich vom FBI und DHS veröffentlicht wurde, erwähnte mögliche Anschläge auf die US-Hauptstadt Washington am 4. und 6. März. Das Repräsentantenhaus flippte pflichtbewusst aus und sagte seine Sitzung am 4. März ab. Der Senat hingegen entschied sich für “ein Arbeiten wie sonst auch” und behielt einen relativ normalen Sitzungsplan bei. Haben sich dort ruhigere Gemüter durchgesetzt? Eine Insider-Quelle sagte gegenüber CNN, dass die Gerüchte über eine weitere “Belagerung” des Kapitols “hauptsächlich Online-Gerede waren und nicht unbedingt ein Hinweis darauf,

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