Die Syrien-Lüge

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19-03-21 08:00:00,

„Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheiten hingegen können ganze Armeen aufhalten“, lautet ein Zitat, das (wahrscheinlich fälschlicherweise) dem deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck zugeschrieben wird.

Im Fall des (sogenannten) „Syrien-Konfliktes“, bei dem es sich um nichts Geringeres als eines der größten Menschheitsverbrechen unserer Zeit handelt, konnten unumstößliche Wahrheiten auch nach zehn Jahren die selbstherrlichen, arroganten, kriminellen Regime Changer und humanitären Verbrecher der transatlantischen neoliberalen Elite nicht aufhalten.

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht“, schrieb einst der große Mark Twain.

Vor genau zehn Jahren, im März 2011, begann das Projekt „Regime Change“ im souveränen Staat Syrien. Und: Er begann (wie so oft) mit einer Lüge. Der von westlichen Eliten — mit Unterstützung und Finanzierung arabischer Despoten — ersonnene geopolitische Plan, die legitime syrische Regierung nach gängigen Blaupausen des Irak, der Ukraine und Libyens zu beseitigen und durch eine willfährige Marionettenregierung zu ersetzen, ist gescheitert. Dies ist dem Eingreifen Russlands, des Irans, vor allem aber dem unbeugsamen Willen des syrischen Volkes zu verdanken.

Als die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright in einem Interview 1996 gefragt wurde, ob sie über 500.000 in direkter Folge der US-Sanktionen krepierte irakische Kinder rechtfertigen könne, antwortete sie: „Wir meinen, dass sie den Preis wert sind.“

Am ruchlosen Vorgehen und am Moralverständnis der sich „Volksvertreter“ schimpfenden und dabei von ihren Wurmfortsätzen und Presstituierten in westlichen Medien in blindem Gehorsam unterstützten Politmarionetten transatlantischer Konzerne und des global agierenden Kapitals hat sich bis heute nichts geändert.

Der Preis ihres Wirkens in Syrien beträgt bis heute Hunderttausende Tote, Millionen Vertriebene, Entwurzelte und ein ehemals blühendes, fortschrittliches Land am Abgrund.

Vor genau zehn Jahren, im März 2011, lancierten die grauen Eminenzen hinter unserer verbrecherischen Weltordnung durch westliche Geheimdienste und Mainstream-Medien den Startschuss zum Projekt „Regime Change in Syrien“.

Ein dringender Anlass, um einige Fakten über dieses Jahrhundertverbrechen zu dokumentieren. Denn:

Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.

In Syrien gab es keine „Revolution“ und es gibt keine „Rebellen“. Die demokratisch gewählte, legitime Regierung Syriens hat zu keiner Zeit „Krieg gegen die eigene Bevölkerung“ geführt. Das ist absurd. Die absolute Mehrheit der syrischen Bevölkerung steht laut US-Geheimdienststudien hinter ihrem Präsidenten Baschar al-Assad. Heute mehr als je zuvor.

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