Das Protest-Wochenende: Wo in Europa gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert wurde | Anti-Spiegel

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21-03-21 06:24:00,

Am Samstag gab es in fast ganz Europa Proteste gegen die Corona-Politik. Da ich festgestellt habe, dass eine komplette Auflistung der Proteste nirgendwo zu finden ist, habe ich die Meldungen aus Nachrichtenagenturen gesammelt und versucht, eine möglichst vollständige Auflistung aller Proteste zu schreiben.

Der Spiegel hat einen erstaunlich sachlichen Artikel über die Proteste in Europa geschrieben, der fast vollständig ohne die sonst bei ihm üblichen Einordnungen („Rechtsextreme“ etc.) auskommt. Polizeigewalt, wie der Einsatz von Wasserwerfern in Amsterdam, wird vom Spiegel wieder schön geredet, dort heißt es, die Demonstranten seien mit Wasserwerfern „vertrieben“ worden, während der Spiegel in Minsk schon von einer angeblich brutalen Polizei fabuliert, wenn Wasserwerfer nur aufgefahren, aber nicht einmal eingesetzt werden. Und in Russland ist die Polizei laut Spiegel auch ganz brutal, obwohl dort nie Wasserwerfer zum Einsatz gekommen sind. Aber abgesehen davon ist der Spiegel-Artikel sachlich gehalten, was daran liegen dürfte, dass er eine Zusammenstellung von Agenturmeldungen ist, die dieses Mal nicht von einem Spiegel-Redakteur politisch eingeordnet wurden. Es ist eben Wochenende.

Allerdings ist die Auflistung der Proteste in Europa im Spiegel keineswegs vollständig. Daher versuche ich aufgrund der Agenturmeldungen eine vollständige Auflistung zu erstellen. Dabei sehen wir auch, über welche Proteste der Spiegel in seinem Artikel mit der Überschrift „London, Amsterdam, Bukarest – Tausende Menschen demonstrieren in Europa gegen Corona-Maßnahmen“ nicht berichtet hat.

Beginnen wir mit den Protesten, über die der Spiegel in dem Artikel berichtet hat.

London

Tausende haben im Hyde Park demonstriert und es gab laut Spiegel 33 Festnahmen. Die Zahlen gehen auseinander, Nachrichtenagenturen melden teilweise andere Zahlen, aber es dürfte sich um einige Dutzend Festnahmen gehandelt haben.

Aus Nachrichtenagenturen erfährt man Details, die im Spiegel nicht genannt wurden. Die Demonstranten trugen Plakate mit Aufschriften wie „Hört auf, das Leben unserer Kinder zu zerstören“ oder „Fürchtet das Westmonster, nicht das Virus!“ „Westmonster“ ist eine Anspielung auf britische Parlament, das im Westminster Palast tagt.

Der dritte landesweite Lockdown wurde in Großbritannien am 4. Januar eingeführt. Vor fast zwei Wochen begann die Regierung, die restriktiven Maßnahmen in weiten Teilen des Landes allmählich zu lockern. Am 8. März wurden die Schulen wieder geöffnet, und wenn die epidemische Lage stabil bleicht, sollen ab dem 12. April wieder Geschäfte, Friseure, Schönheitssalons und Fitnessstudios öffnen. Kneipen, Bars und Restaurants sollen frühestens am 17.

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