Legalisierung illegaler Einwanderer – US-Demokraten bauen ihre Macht aus | Anti-Spiegel

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21-03-21 08:42:00,

In den USA beschließen die Demokraten Gesetze, die illegalen Einwanderern in den USA die Staatsbürgerschaft versprechen und auch neuen Einwanderern die Einbürgerung erleichtern sollen.

Diese Gesetzesinitiativen haben nichts mit der Liebe der US-Demokraten zu Einwanderern, egal ob illegale oder legale, zu tun, sondern resultieren aus Machtkalkül. Die dankbaren Neu-US-Bürger dürften treue Wähler der Demokraten werden. Dabei handelt es sich insgesamt um mehr zehn Millionen potenzielle Wähler, was das Machtgleichgewicht in den USA zugunsten der Demokraten verschieben würde. Da die deutschen Medien darüber kaum berichten, übersetze ich einen Korrespondentenbericht des russischen Fernsehens.

Beginn der Übersetzung:

In die USA ergießt sich jetzt ein Strom illegaler Migranten aus Mittelamerika. Der ist übrigens gewollt.

„Dreamer“ werden all diese Erwachsenen genannt. Als Kinder sind sie illegal in die USA gekommen, sie leben schon lange in den USA und träumen von der Staatsbürgerschaft. Es gibt 2,5 Millionen solcher „Dreamer“ im Land.

„Die Abstimmung im Kongress ist für uns sehr wichtig. Sie wird uns die Chance geben, dem Gesetz einen Schritt näher zu kommen, das es uns ermöglichen würde, die Staatsbürgerschaft zu erhalten“, sagt einer der Migranten.

Die Demokraten sind bereit, amerikanische Pässe zu verteilen. Jetzt, da die Partei die Kontrolle über beide Parlamentskammern hat und ihr Präsident im Weißen Haus sitzt, sind die Chancen für das Gesetz besser denn je.

„Reagan sagte, wenn wir jemals die Tür für neue Amerikaner schließen, verlieren wir unsere Führungsrolle in der Welt. Und ich freue mich immer, unsere „Dreamer“ zu loben. Sie machen uns sehr stolz“, sagte Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses.

„Biden hat bereits die Kontrolle über die Grenze zwischen den USA und Mexiko verloren. Und unter diesen Umständen wird die Legalisierung zu noch mehr illegaler Migration führen“, sagte Lindsey Graham, republikanischer US-Senator im Kongress.

An der Südgrenze der Vereinigten Staaten herrscht eine Migrationskrise, wie sie das Land seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr gesehen hat. Tausende von Flüchtlingen aus verschiedenen, aber gleichermaßen armen Ländern Lateinamerikas drängen in die Vereinigten Staaten. Sie wissen, dass Trumps und die von ihm eingeführten Regeln verschwunden sind. Die Mauer wird nicht mehr gebaut, daher muss man im benachbarten Mexiko nicht in langen Schlangen auf eine legale Einreise warten. Kaum hat der Hausherr im Weißen Haus gewechselt, ist Nasiel von Nicaragua in Richtung Vereinigten Staaten aufgebrochen.

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