Alternative Corona-Strategien

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22-03-21 10:07:00,

Fest steht: Wir können weder jetzt noch in Zukunft virusbedingte Erkrankungen verhindern, da Viren und Bakterien zum Leben dazugehören wie Luft oder Wasser. Deshalb stellt sich die Frage, wie sinnvoll insbesondere die in Form diverser Lockdowns praktizierte “Corona-Bekämpfungspolitik” überhaupt ist. Von Magda von Garrel.

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Derzeitige Lockdown-Bilanz

Nach einem Jahr mehr oder weniger durchgängiger Lockdowns kann diese von der Bundesregierung verfolgte Strategie als gescheitert bezeichnet werden. Pikanterweise gilt das nicht zuletzt für die als zentrale Entscheidungsgrundlage ins Feld geführten Inzidenzzahlen, die ungeachtet aller Abschottungsbemühungen bislang einfach nicht dauerhaft sinken wollen.

Unter normalen Umständen müsste dementsprechend ein Scheitern der Lockdown-Politik eingestanden werden, aber tatsächlich wird jede Steigerung der (in mehrfacher Hinsicht fragwürdigen) Inzidenzzahlen als Begründung für die mittlerweile nahtlos ineinander übergehenden Lockdownverlängerungen herangezogen.

Auffallend ist, dass sich Regierungsvertreter nur vereinzelt zu den schwerwiegenden Konsequenzen dieser drastischen Maßnahme (vernichtete Existenzen, Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltung, Zunahme psychischer Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen, Anstieg häuslicher Gewalt, Verödung der Innenstädte etc.) äußern. Worte des Mitfühlens und Bedauerns sind – wenn überhaupt – vor allem im Zusammenhang mit ausgefallenen Feiern (Weihnachten oder Karneval), Reisebeschränkungen oder Besuchsverboten zu hören. Mit anderen Worten wird – mit Ausnahme der Besuchsverbote – so getan, als ob die Bevölkerung hauptsächlich unter einer Reduzierung ihrer Freizeitaktivitäten zu leiden hätte.

Die zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen bewilligten milliardenschweren Unterstützungs- und Überbrückungshilfen laufen vielfach ins Leere, da die Gelder zumeist weder gerecht verteilt noch rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet, dass auch diese Strategie nicht geeignet ist, die allmähliche Zerstörung des öffentlichen Lebens wirksam aufzuhalten. Auch der Versuch, Tests und Impfungen durch Bereitstellung riesiger Summen flächendeckend und über alle Altersgrenzen hinweg anzubieten, wird wegen der zu erwartenden diesbezüglichen Nachweispflichten eher zu einer gesellschaftlichen Spaltung als zu einer allgemeinen Erholung des öffentlichen Lebens beitragen.

Alternative Strategien

Vor diesem Hintergrund ist es geradezu geboten, über produktivere Alternativen nachzudenken. Damit ist an dieser Stelle ein Umlenken der enormen Geldströme gemeint, die nicht nur den Worten nach vor allem den so genannten vulnerablen Gruppen zugute kommen müssten. Zu den in diesem Zusammenhang zu ergreifenden Einzelmaßnahmen könnten beispielsweise gehören:

  • Entbindung der Krankenhäuser von Rentabilitätsvorgaben/Fallpauschalen
  • Erhöhung der Klinikkapazitäten (mehr Betten,

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