Das russische Fernsehen über Corona und das Impfchaos in Deutschland und der EU | Anti-Spiegel

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22-03-21 10:02:00,

Das Impfchaos der EU und vor allem in Deutschland macht auch im Ausland Schlagzeilen. In Russland reibt man sich die Augen darüber, was die Deutschen, die als so gute Organisatoren angesehen wurden, veranstalten.

Während in Russland bereits genug Impfstoffe da sind, damit diejenigen, die sich impfen möchten, das auch tun können, schaut man aus Russland ungläubig auf das, was im Westen in Sachen Impfungen vor sich geht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich bereits mehrere meiner Bekannten hier in Petersburg die Impfung abgeholt haben. Dazu brauchte es keinen Termin, es gibt keine Prioritätenlisten, man geht einfach ins nächste Krankenhaus, zeigt seine Krankenversicherung vor, und wird geimpft.

Daher ist es für die Russen, von denen die meisten immer noch der Meinung sind, im Westen wäre alles viel besser, als in ihrem eigenen Land, unverständlich, was im Westen derzeit abläuft. Darüber hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ berichtet und weil der Bericht aus Europa als Schwerpunkt die Lage in Deutschland hatte, habe ich den Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die Europäische Kommission hat den Beginn der dritten Welle der Coronavirus-Pandemie verkündet. „Wir sehen die dritte Welle, die in verschiedenen EU-Ländern allmählich oder sogar schnell kommt. Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Phase, die Wirtschaft wird von der Situation ernsthaft betroffen sein“, sagte die Sprecherin der Europäischen Kommission, Dana Spinant.

Nach und nach verkünden die europäischen Länder neue Beschränkungen, Krankenhäuser sind überfüllt, die Wirtschaft pfeift aus dem letzten Loch. Dabei wäre der Impfstoff des schwedisch-britischen Unternehmens AstraZeneca sehr nützlich. Aber zu ihm gibt es immer noch viele Fragen wegen der Nebenwirkungen. Zwei Dutzend europäische Länder, darunter Frankreich, Italien, Norwegen und Deutschland, haben die Verwendung von AstraZeneca ausgesetzt, bis die Ursachen der Thrombosen nach Impfungen ermittelt sind.

Der amerikanische Impfstoff von Pfizer würde helfen, aber Biden will ihn nicht mit anderen teilen, bis alle Amerikaner geimpft sind. Dann wäre da zum Beispiel noch der russische Sputnik-V. Aber Europäische Union bremst die Zulassung unseres Impfstoffs aus politischen Gründen aus, selbst wenn es zum Nachteil ihrer eigenen Bevölkerung ist.

Aus Europa berichtet unser Korrespondent Michail Antonow.

Die Hoffnungen der Deutschen auf einen schnellen Ausstieg aus den Einschränken erfüllen sich nicht. Noch vor kurzem schien es, als müsse man sich nur noch ein wenig gedulden: die Inzidenzrate war auf 57 pro hunderttausend in der Woche gesunken.

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