Korrupte Politiker – Auch Russland hat seine Maskenaffäre, aber da werden die Politiker verhaftet | Anti-Spiegel

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22-03-21 10:05:00,

In Deutschland machen die Maskenaffären der CDU Schlagzeilen, aber alle Betroffenen laufen frei herum. In Russland gibt es eine ähnliche Affäre, aber dort wurden die Betroffenen verhaftet.

Wenn Firmen mit Politiker dafür bezahlen, dass die Politiker ihnen die Türen für staatliche Aufträge öffnen, ist das Korruption. Nicht jedoch in Deutschland, da nennt man das „Lobbyismus“ und es ist legal. Daher wird auch keiner der in Deutschland betroffenen Politiker ins Gefängnis wandern, wenn er nur brav seine Einkommenssteuer für die als „Provisionen“ bezeichneten Schmiergelder bezahlt hat. Ich will hier nicht im Detail darauf eingehen, wie Politiker in Deutschland sich die Korruption ganz legal in §108e StGB legalisiert haben. Wenn das für Sie neu ist, können Sie es hier nachlesen.

In Deutschland werden die aktuellen „Skandale der CDU“ daher keine Folgen haben. Die Medien machen jetzt einen großen Aufriss, die betroffenen Hinterbänkler legen ihre politischen Ämter nieder und schon bald ist das Ganze wieder vergessen. Warum diese „Skandale“, die in Wahrheit politischer Alltag in Deutschland und vollkommen legal sind, derzeit so aufgebauscht werden, können Sie hier nachlesen.

Korruption ist in Russland ein Problem, das bestreitet niemand, und die Regierung versucht, dagegen vorzugehen. Lobbyismus, wie er im Westen normal und legal ist, ist in Russland auch Korruption. Und nun hat auch Russland seine „Maskenaffäre“ und ein führender Politiker wurde deswegen sofort und ohne Federlesen verhaftet. Und der Pharmaunternehmer, der den Politiker geschmiert haben soll, sitzt ebenfalls in Haft. Das ist der Unterschied zu Deutschland: In Russland hat Korruption bei Politikern Konsequenzen.

Darüber hat das russische Fernsehen am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ berichtet und ich habe den Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Gouverneur der Region Pensa, Iwan Beloserzew, wurde wegen Korruptionsverdachts festgenommen. Die Behörden eröffneten ein Strafverfahren gegen Belosertsev, den Chef der Pharmagruppe „Biotek“ Boris Spiegel und andere Beteiligte. Der Gouverneur wird verdächtigt, ein Bestechungsgeld in Höhe von mindestens 31 Millionen Rubel (ca. 330.000 Euro) für staatliche Verträge für Medikamente und medizinische Produkte für die Region Pensa erhalten zu haben.

Auf dem vergoldeten Schild auf der linken Seite steht „Iwan Belosertsev.“ Den Soldaten der Nationalgarde öffnet er die Türen zu seinem Büro selbst. Drinnen nimmt der Gouverneur der Region Pensa, nachdem er seine Mütze abgenommen und seine Jacke ausgezogen hat,

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