Westen auf Konfrontationskurs – Wie reagiert Russland? | Anti-Spiegel

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22-03-21 10:19:00,

Der Westen geht auf Druck der USA immer stärker auf Konfrontationskurs mit Russland, auch Deutschland ist mittlerweile zu einer treibenden Kraft dabei geworden. Wie könnte Russland darauf reagieren?

Dass Deutschland mittlerweile in der EU zu einer treibenden Kraft der Eskalationspolitik gegenüber Russland geworden ist, habe ich schon oft berichtet. Und das Skandal-Interview von Biden hat gezeigt, dass die USA die Eskalation noch verstärken wollen. Russland sich dazu immer wieder sehr deutlich geäußert, wie ich immer wieder berichtet habe. Ein paar Beispiele von Äußerungen aus Moskau zeigen das deutlich: „Das Band des gegenseitigen Vertrauens (mit Deutschland) ist zerrissen„; „Wir wollen generell verstehen, ob es überhaupt Sinn macht, mit Brüssel etwas zu tun zu haben„; „Die deutsche Regierung stuft Russland als Feind ein„; „Die Beziehungen zur EU sind in Fetzen zerrissen

Die große Frage ist, wie Russland nun reagiert. Darauf gibt es nun Hinweise.

Der Dollar

Die USA sind ein bankrottes Land, das nur deshalb nicht bankrott ist, weil es den Dollar hat. Die USA haben mit dem Abkommen von Bretton Woods, später mit dem „Petro-Dollar“ und ihrer Dominanz in diversen internationalen Organisationen dafür gesorgt, dass der Dollar als eine Art Weltwährung den internationalen Handel dominiert. Egal, ob Öl oder Weizen, praktisch alle Waren werden weltweit in Dollar gehandelt. Das schafft eine weltweite Nachfrage nach dem Dollar, die es den USA ermöglicht, trotz ihrer gigantischen Defizite nicht bankrott zu sein. Ich habe darüber oft berichtet, eine Analyse dazu finden Sie hier.

Während die USA kleine Staaten, die sich vom Dollar abwenden, kurzerhand bombardieren (siehe zum Beispiel Libyen), drängen sie mit ihren Sanktionen andere Staaten regelrecht aus dem Dollar heraus. Russland setzt erst auf eine „Ent-Dollarisierung“ seiner Wirtschaft, seit die USA mit ihren Sanktionen drohen, Russland im internationalen Handel zu benachteiligen. Dabei schließt Russland mit immer mehr Staaten Verträge nicht mehr auf Dollarbasis ab, sondern rechnet den Handel direkt in den Währungen der beteiligten Länder ab. Auch seine Reserven hält es kaum noch in Dollar oder US-Staatsanleihen.

Da der Westen immer mehr Länder mit Sanktionen überzieht, schließen sich auch immer mehr Länder diesem Trend an. Die USA schaden sich also mit den Sanktionen auf lange Sicht selbst,

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