Meinung: Die Masken sind gefallen | www.konjunktion.info

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23-03-21 02:13:00,

Veröffentlicht 23. März 2021

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Schädel - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Schädel – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Früher reichte der Vorwurf, sich eine Urlaubsreise bezahlt haben zu lassen, um vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten zu müssen. Dass sich der damalige Vorwurf hinterher in Luft auflöste, ficht bis heute weder die Glaubwürdigkeit der Hochleistungspresse als ausführendes Verlautbarungsorgan, noch die politische Kaste an, die den Rücktritt Wulfs damals vehement einforderte.

Inzwischen ist Korruption in Deutschlands Politik zu einer Art Alltagsnormalität geworden. Zu einem gefühlten Wettbewerb. Nicht erst die Maskendeals oder die “aserbaidsanischen Geschäftsgebahren” so manches Politdarstellers zeigen, dass Deutschlands “Führungsebenen” durch und durch von Korruption durchzogen sind. Der gesamte Politapparat, wie auch die medialen Erfüllungsgehilfen, scheinen “durchgeschmiert” zu sein. Daher verwundert es wohl auch immer weniger, dass eine Politik gemacht wird wie sie eben gemacht wird. Ganz im Sinne einer kleinen Machtclique, die nur ihre eigenen Interessen verfolgt und den Souverän als “Stimmvieh zur Mehrheitsbeschaffung” betrachtet, um eine “politische Legitimität der Handlungen” zu heucheln.

Während immer mehr Menschen mit einem Zweit- oder gar Drittjob verzweifelt versuchen über die Runden zu kommen, verdienen sich diverse “Spitzenpolitiker” ein erhebliches Zubrot als Aufsichtsratsmitglied in diversen eigentlich von ihnen politisch zu kontrollierenden Unternehmen/Großkonzernen. Oftmals sitzen solche “Alleskönner” in mehreren solchen Positionen, so dass sich unweigerlich die Frage stellt: welches Zeitmanagement haben solche Menschen? Haben sie gar einen Klon? Hat deren Tag vielleicht mehr als 24 Stunden? Oder sitzen sie nur auf solchen Positionen, damit das von ihnen zu kontrollierende Unternehmen einen “kurzen Draht in die Politik” hat? Ja, ich weiß. Rhetorische Fragen. Aber nach wie vor ist vielen Menschen dieser Fakt schlichtweg nicht bewusst.

Neben der “Korruptionszersetzung” erleben wir dieser Tage ein weiteres Phänomen. Die Unterwürfigkeit der Judikative unter die Exekutive. Als gestern das Oberverwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen die Beschränkungen im Einzelhandel “kippte”, verstanden viele nicht, dass das Gericht die Beschränkungen nur wegen des “Gleichbehandlungspassus” aufhob, aber mit den grundsätzlichen Maßnahmen aka mit der grundsätzlichen Verhältnismäßigkeit von Lockdown-Maßnahmen d’accord geht. Es also keine “politische Verfehlung wegen der Zwangsmaßnahmen” erkannte. Letztlich half das Oberverwaltungsgericht der Landesregierung dabei eine Verschärfung der Zwangsmaßnahmen durchzusetzen. Keine drei Stunden nach Urteilsverkündung hatte Düsseldorf schon die Verordnungen entsprechend angepasst und auf alle Geschäfte ausgeweitet,

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