Danke Nena!

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26-03-21 09:25:00,

Sie hat „Danke“ gesagt – steinigt Sie! Die Sängerin Nena hat es tatsächlich gewagt, sich am Wochenende mit Bürgern zu solidarisieren, die gegen die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik auf die Straße gehen. „Danke Kassel“ – so lautete die Botschaft, die Nena auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte. Nun stimmen Medien zur Empörungswelle an. „Sollen Sie doch!“, sagt Marcus Klöckner in einem NachDenkSeiten-Kommentar. Nena hat richtig gehandelt. Sie hat den Mund auf gemacht. Deshalb: Danke Nena!

»Die Behauptung, Nena würde sich mit ›Chaoten‹ und ›Rechten‹ gemeinmachen, ist absurd und ein Schlag ins Gesicht der Tausenden friedlichen Menschen, die dort demonstriert haben.«

So lautet die Botschaft, die das Management von Nena am Donnerstag mitteilte.
Treffender kann eine öffentliche Stellungnahme kaum sein. Inhaltlich richtig und auf den Punkt. Die Zeilen lassen erahnen, wie weit es mittlerweile hierzulande gekommen ist.

Seit Beginn der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen haben Journalisten geradezu mit Vorsatz versucht, Muttis und Vatis mit ihren Kindern, Omis, Opis – ja: Bürger aus allen Klassen und Schichten, die friedlich auf der Straße von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch machen – als Nazis zu stigmatisieren. Der Tenor muss man nicht erwähnen, jeder kennt ihn, aber der Vollständigkeitshalber sei er angeführt: Alle, die es wagen, eine völlig aus dem Ruder laufende Corona-Politik auf der Straße zu hinterfragen, sind Rechte, Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Spinner.

Mit der Realität hat das so wenig zu tun, wie die auf Hochglanz polierten Spiegel-Beiträge des Kreativ-Reporters Relotius mit der Wahrheit. Nichts. Doch das scheint in den Medien kaum einen zu stören. Jetzt ist Pandemie. Und alle haben gefälligst auf ihre Grundrechte zu verzichten. Der Auffassung darf man sein – aber besser nicht als Journalist, nicht als „Wächter der Demokratie“.

Denn so einfach ist es nicht. Die Bürger, die auf die Straße gehen, haben begriffen, dass eine Corona-Politik, die fixiert auf die Inzidenzwerte ist und damit die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik rechtfertigt, hinterfragt werden muss. Die Bürger, die auf die Straße gehen, haben verstanden, dass in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht ein Schnelltest und ein QR-Code-Armband darüber bestimmen dürfen, wie derzeit in Tübingen, wer einkaufen gehen darf und wer nicht. Sie haben verstanden, dass wir gerade die Traumatisierung einer ganzen Generation von Kindern erleben,

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