Die Realität des Undenkbaren

die-realitat-des-undenkbaren

26-03-21 11:57:00,

Oft erfahre ich von Menschen, dass die gegenwärtige Polarisierung der Gesellschaft doch nichts weiter als einen gesellschaftlichen Zustand beschriebe, in dem Meinung gegen Meinung stände. Dem ist nicht so! Die Meinungsführerschaft vertritt seit Monaten eine völlig einseitige, monokausale wie angstmachende Position, nach der es einzig und allein um den Kampf gegen ein „tödliches, hochinfektiöses Virus“ gänge. Dabei ist sie nicht einmal in der Lage, diese Monokausalität wissenschaftlich zu begründen. Weder die Gefährlichkeit, noch die Infektiösität, ja — man mag es kaum für möglich halten — nicht einmal die Existenz des verursachenden Virus ist bis zum heutigen Tage wissenschaftlich nachgewiesen.

Aber zwei Dutzend auserwählte Virologen, „Experten“ und hochrangige Amtsträger aus dem Gesundheitsbetrieb werden Tag für Tag an die Podien der Massenmedien gebeten, um in keiner Weise bewiesene Behauptungen als Wahrheiten zu verkünden. Die Meinungsführer stellen sich also gar nicht erst der Kritik, sondern verbreiten Kraft ihrer Position als massenmediale Lautsprecher eine lediglich vermeintliche, aber verordnete Wahrheit; eine Wahrheit die auf Wahrhaftigkeit nicht mehr geprüft werden darf. Auf diese Art und Weise verhängen sie Denkverbote. Wer sich nicht an diese Regeln (!) hält, bekommt Kainsmale angehängt (1).

Das gilt für alle Regeln. Es gilt sowohl für das Hinterfragen der Maßnahmen innerhalb der nichtpharmazeutischen Intervention, als auch für das Bestehen auf gelebter Autonomie und Verantwortungsnahme für die eigene Gesundheit. Doch das Zeigen auf „Verschwörungsideologen“ hat noch einen ganz anderen Hintergrund und der liegt darin, dass die so verfemten Menschen tatsächlich der verordneten Wahrheit sehr wohl gefährlich werden können. Tun diese doch etwas sehr, sehr Entscheidendes: Sie lösen das Monokausale der Krise auf.

Damit wird aus der „Corona-Krise“, jene auf die wir mit dem verängstigten Kaninchenblick starren sollen, die reale Krise. Das ist eine tiefgreifende gesellschaftliche Krise, in der unterschiedlichste Akteure, Interessen, Prozesse und Faktoren ineinander greifen und rückkoppeln. Die Krise, die wir erleben, ist vielschichtig und dynamisch und die sich daraus ergebende Zukunft steht keinesfalls fest. Aber wir sollten uns schon dafür interessieren, welche Zukunft bestimmte elitäre Gruppen von Menschen dem Großteil der Menschen zugedacht haben.

Weil diese Menschen sich selbst als Eliten sehen, haben sie auch keinerlei Hemmungen, über die angedachte Entmündigung ganzer Bevölkerungen zu sprechen. Sie sehen sich also tatsächlich als „Philanthropen” und „Transhumanisten“, welche für die Zukunft „gute“ Gesellschaften mit „guten“, sozusagen in „guter Weise“ transformierten Menschen planen.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: